88 Minutes

von Khitos

He has 88 minutes to solve a murder. His own.
Diese Tagline hat mich dazu gebracht den Film anzuschauen. Ich mein, die Idee ist gut und sehr interessant. Außerdem mag ich Filme, in denen es um Zeitdruck geht und etwas gelöst werden muss. Leider muss ich sagen, dass dieser Film mich überhaupt nicht überzeugt hat. 88 Minutes kann nicht mit großen Namen glänzen, deswegen stützt sich der ganze Cast auf Al Pacino, der den Film leider auch nicht retten kann.
Vielleicht bringe ich auch nicht die besten Voraussetzungen mit, um den Film gut zu finden, da ich ( ich sehe das immer so an, als ob Al Pacino und Robert de Niro auf einer Stufe stehen, ich jedoch nur den Letzteren mag ^^ ) Al Pacino nicht allzu sympathisch finde und der Rest des Casts mich auch nicht gerade anspricht. Da kann auch nicht auf einmal Benjamin McKenzie ( OC California Hauptchara ) kommen und das ganze Bild des Filmes verstellen. Das ist nicht gut!
Da ich sozusagen schonmal die Schauspieler nicht mag, muss mich die Handlung und der ganze Rest dafür sorgen, dass der Film noch halbwegs gut wird. Naja, die Spannung, die eigentlich ab dem ersten Anruf des Bösewichten anhalten sollte, kam nicht wirklich herüber. Eigentlich wollte ich nur noch wissen, wie der Film endet und wer denn jetzt eigentlich der eigentliche Böse ist. Anstatt es besonders überraschend zu machen, kam die Auflösung ziemlich lasch herüber.
Ich würde sagen, dass der Film auf keinen Fall dem Level von ‘Nicht auflegen’ entspricht, da dort wenigstens vergleichweise die Spannung stets anhaltend sehr hoch gehalten wurde und der Schluss sehr geil gemacht wurde. Außerdem könnte man ‘Nicht auflegen’ Hundertmal gucken und es würde nicht langweilig werden. ’88 Minutes’ gucke ich mir auf keinen Fall nochmal an. Es ist einfach ein B-Hollywood flick mit B-Promis ( außer Pacino ), der es auch( zum Glück? ) nicht in die Kinos geschafft hat. ^^;

2/10

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