The Girl Who Leapt Through Time

von Khitos

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Makoto Konno ist nicht gerade die schlauste, sie lässt alles auf sich zukommen und überlässt dem Universum all das Glück, dem sie begegnet, mit ausgleichendem Pech zu versehen. Als sie eines Tages aufgrund Aufräumarbeiten ins Chemielabor tritt muss sie geängstigt feststellen, dass womöglich eine geheimnisvolle Person präsent ist. Sie erschreckt sich so dermaßen, dass sie fällt und mit etwas Kleinem in Berührung kommt, welches ihr Leben ab diesen Moment völlig durcheinander wirft. Sie fällt in eine surreale Welt, in der sie von einer allmächtigen langen Digitalanzeige einer Uhr umgeben ist; die restliche Umgebung komplett in Weiß gehüllt. Etwas ist mit ihr geschehen, Makoto weiß nur nicht genau was sie, nun wieder in der Realität zurückgekehrt, gerade gesehen hat. Schon nach kurzer Zeit stellt sie fest, dass ihr heißgeliebter Pudding, den ihre kleine Schwester Miyuki gegessen hat, im Kühlschrank steht. Wie geht das? Nun, sie hat herausgefunden, welche neue Eigenschaft sie besitzt: Makoto kann durch die Zeit springen. Und das buchstäblich! Sie springt in die Vergangenheit, korrigiert ihre miesen Schulleistungen und sorgt bei ihren Freunden für Besserung in der Beziehung. Auch wenn sie diese Zeit sichtlich genießt, missachtet sie welche Konsequenzen all ihre Aktionen verursachen könnten. Schon bald kommen Probleme auf, die nicht nur sie in den See der Sorgen taucht.

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Ich habe schon lange keinen Anime mehr gesehen, deswegen war die Freude und Erwartung an “The Girl Who Leapt Through Time” dementsprechend groß. Schon andere Kritiken haben dieses Werk gelobt und ich kann mich nur anschließen. Schon der Anfang glänzt durch eine wunderbaren kleinen, witzigen Twist, der eine gute Grundlage baut, um die weitere Einführung der Charaktere so angenehm zu machen, wie es nur geht. Makoto sieht man einfach gern zu, denn sie ist nicht die beste in der Schule und gerät schon zu Beginn in manch lustige Zufälle, die sie zunächst zu einer klaren Anti-Heldin deklariert. Aber was solls, sie hat besitzt die Fähigkeit alles wieder gut zu machen. Sie springt sich in die verhunzte Vergangenheit und hat ihren Spaß, der Zuschauer auch!

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So spaßig kann es natürlich nicht die ganzen 98 Minuten zugehen, wobei der Lachfaktor bei diesem Anime zwei Stufen über dem durchschnitt liegt. Und das heißt schon was! Der ernste Part beginnt, als Makoto nun die Konsequenzen ihres Handelns zu spüren bekommt. Sie hat allerlei Hände voll ihre zurechgerückte Vergangenheit wieder zu reparieren, sodass alle zufrieden sind. Das beste ist, dass sogar wirklich emotionale Momente enstehen, die zum Schluss hin einen wirklich bannen und nicht loslassen. Dazu kommt die Thematik der verschiedenen Beziehungen, die es zu knüpfen gilt. Eine regelrechte, zuvor nicht erwartete, Teenie-Beziehungs-Thematik, die irgendwie doch noch in die Geschichte hinein passt und vom Zuschauer akzeptiert wird.

Was in der Mitte des Animes noch an “The Butterfly Effect” erinnert, kann sich entfalten und bildet sich zu einer eigenständigen Fantasywelt weiter, die emotionsvoll, und ganz besonders witzig, ihre eigene Geschichte vom Zeitreisen erzählt. “The Girl Who Leapt Through Time” lässt einen fast schon das Verlangen wecken, in die Vergangenheit zu springen und ihn nochmal ansehen zu dürfen.

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