Shorter than ever: Knocked Up

von Khitos

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Ben Stone (Seth Rogan), von Beruf hohler Nichtskönner, und Alyson Scott (Katherine Heigl), aufstrebende Fernsehmoderatorin, haben auf dem ersten Blick nichts gemeinsam. Allein ein unbedachter, aufgrund alkoholischer Gründe entstandener One-Night-Stand bringt die beiden sich ein paar Wochen danach wieder zu treffen. Der Grund: Alyson ist schwanger. Ben, der die Nachricht erst für einen Witz hält, kommt nach und nach zu dem Schluss, dass er einfach alles tun muss, um diese Beziehung, des Kindes willen, aufrecht zu erhalten. Dieser Plan kreuzt jedoch permanent seinen jahrelang antrainierten Lebensstil, welcher immer wieder Streiterein zwischen den beiden zukünftigen Eltern hervorruft…

Ich habe “The 40 year old virgin” und “Superbad” noch nicht gesehen, deswegen kann ich auch den Hype um Judd Apatow nicht verstehen, weil er mit “Knocked Up” in keinster Weise das Comedygenre neu erfunden hat, viel eher ist sein zweiter “Streich” eine durchschnittliche Komödie, die mit Gags aus den unteren Gewässern des Niveauozeans aufwartet und viele, manchmal störende, Beziehungskrisen präsentiert, die den Film nicht witzig, sondern langweilig und ausgelutscht wirken lassen. Um ehrlich zu sein empfand ich die Beziehung zwischen Alysons Schwester Debbie (Leslie Mann) und ihrem Mann Pete (Paul Rudd) viel interessanter und witziger. Der Fantasy-Baseball Klub ist wohl einer der besten Ideen im ganzen Film gewesen!
Ansonsten kann ich nur meine Abneigung gegenüber Jonah Hill kundgeben, der, wenn auch nicht so schlimm wie in “Evan Almighty”, wieder einen nervigen Typen spielt und stets wie ein kleiner Seth Rogan daher kommt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schlimm es sein wird “Superbad” zu gucken. Am besten gar nicht daran denken und zurück zu “Knocked Up”, der mit seinem offensichtlichen Handlungsverlauf und niveaulosen Gags für ein paar Lacher gut ist, jedoch womöglich geeigneter für Paare, und nicht für Typen wie mich, ist.

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