Shorter than ever: Resident Evil: Extinction

von Khitos

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Das Programm ‘Alice’ ist gestartet, die Waffen sind bereit und die Zombies, stärker, schneller denn je, in Gefechtsposition. Der dritte Teil der Videospielverfilmung “Resident Evil” ist nun schon einen guten Monat in den Kinos und hat, wenn auch nur knapp, sein Budget wieder an den Kassen eingespielt und wird als bester Part der Trilogie gehandelt. Wenn man sich die gelungene post-apokalyptische Kulisse ansieht wird man auf dem ersten Blick sicherlich zustimmen. Auch Milla Jovovich ist mit von der Partie und gibt sich in ihrem außergewöhnlich ansprechenden Wüstenoutfit gewohnt sexy. Eigentlich alle Voraussetzungen für einen guten Zombie-Film vorhanden. Lediglich bringe ich, als Zuschauer, nicht die ausreichende Kenntnis über die beiden anderen Teile mit. Es ist schon etwas länger her, deswegen konnte ich, gleichgültig, ob man bei so einem Film die Story eher sekundär ansehen sollte, mich am Anfang einfach nicht ganz einfühlen. Wenn es dann zur Tötungsorgie kam wurde die Stimmung erwartungsgemäß besser, auch wenn man es halbwegs mit “Planet Terror” vergleichen kann, bei dem die Rate der (Un)Toten noch viel höher lag. Störend empfand ich im Übrigen das Zusammenspiel zwischen Action- und emotionalvollen Szenen, die immer wieder abrupt aufeinander folgen und es schwer machen sich für eine Stimmung zu entscheiden. Was man “Resident Evil: Extinction” aber hoch anrechnen kann, ist die Kurzweile, die die 94 Minuten im Nu verstreichen lässt, und das ist ja auch schon etwas ~

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