Shorter than ever: Hatchet

von Khitos

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Die beste Uhrzeit einen Horrorfilm zu schauen ist wohl die allseits beliebte Uhrzeit um Mitternacht. Na gut, eine Stunde danach gilt dann doch noch. Alleine, sub-optimal mit Headset und lediglich der Monitor als Fokus. Lauter kann ich den Film nicht gucken, würde andere beim Schlafen stören. “Hatchet” ist mir ins Auge gesprungen, als ich einfach mal einen Film sehen wollte. Ich wusste schon, dass der Film keinerlei Angstzustände aufkommen lassen würde, auch nicht, dass man irgendwann mal die Augen verschließen müsste oder dergleichen. Trotzdem reizte mich der Artikel in der ‘Deadline’, die davon schrieb, wie heftig die Splatter-Effekte seien. Und hier kommt man zum wirklichen Kern des Filmes: Splatter/Gore/Blut und einige abgerissene Körperteile. Storytechnisch ist alles banal und hirnlos, da braucht man sich echt keine weiteren Gedanken drum machen. Was aber wirklich überzeugt sind halt diese Effekte! Wie ungemein brutal und blutig das Monster im Film seine Opfer tötet – herrlich! Ich mein, schon der erste Kill an einem dicken Perversen zeigt, wie man vier, vielleicht fünf Mal mit einer Axt in die Schulter schlagen kann und das den Körper entzwei reißen lässt. Woa, auch die anderen Teilnehmer der Bootsfahrt in den Tod, für die sie ja alle schön 40$ geblecht haben, werden mit harten, groben Mitteln vom Monster erledigt.
Neben diesen vielen Morden ist mir auch aufgefallen, wer denn da den dunkelhäutigen Freund spielt: Kein geringerer als der Token-Black-Guy aus “Not Another Teen Movie”. ‘This is wack!‘ sagt er zwar nicht, hierfür hat er ‘Damnit!‘ und auch wieder ‘Shit!” auf Lager ;). Auch ein paar andere Schauspieler kommen mir bekannt vor, jedoch kann ich sie nirgendswo einordnen. Erwähnenswert wäre da aber vielleicht Tamara Feldman, die die toughe im Film spielt und im Vergleich zu den anderen Frauen, auch ohne nichtssagenden Gründen die blanken Brüste zu zeigen, was am Anfang von “Hatchet” schon fast Standard ist, sehr hot aussieht.
Der nächste Punkt ist auf jeden Fall der reichlich fließende Humor im Film. Ohne ihn wäre der Streifen nur halb so spaßig und mit den Splatter-Effekten mausert er sich zu einer sehr guten Abendunterhaltung.
“Hatchet” sollte man sich mit Freunden ( vielleicht später irgendwann mal? ^^ ) und Alkohol ansehen, was viele andere Reviews auch schon vorgeschlagen haben, weil es einfach stimmt. Wenn ich in alkoholisiertem Zustand nochmal eine Bewertung abgeben sollte, fiele diese sicherlich höher aus. Nüchtern jedoch gibt es erstmal ‘nur’:

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