Shorter than ever: Friday Night Lights

von Khitos

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Nachdem ich die grandiose erste Staffel von “Fiday Night Lights” gesehen habe, musste ich auch die Vorlage dafür antesten. Man kann nicht drumrum den Film mit der Serie zu vergleichen. Natürlich ist der Erzählzeitraum von 22 Folgen á 45 Minuten größer als die 118 Minuten für den Film, um eine gute Geschichte zu präsentieren, jedoch kann der Film nicht einmal in seinen fast 2 Stunden nicht das erreichen, was die Serie in 2 Folgen erreicht hat. Es wirkt alles gequetscht, es geht viel zu schnell, man hat keinen Raum für einzelne Charakterentwicklungen – es gibt eigentlich keine Person, die sich irgendwie verändert hätte – und das führt zur gleichgültigen Haltung gegenüber den Akteuren. Man bekommt von keinem richtig was mit, es nervt sogar, dass man nicht einen Hauch Spannung verspürt.
Auch die Schauspieler sind nicht gerade ansprechend. Billy Bob Thornton ist im Vergleich zu Kyle Chandler (Coach in der Serie) eine Witzfigur. Seine Predigten, Reden und Sprüche sind nicht ansatzweise so gut wie sein Serienpendant und er kann auch nicht als Sympathiefigur punkten. Er hat Glück, dass er die selbe Frau wie in der Serie hat: Connie Britton. Der Lichtblick unter all den eindimensionalen Gesichtern. Sie hat zwar wie Brad Leland, der auch in der Serie als Buddy Garrity mitspielt, unglaublich wenig Leinwandzeit und hat außer zu lächeln nichts zu tun, ist aber trotzdem bezaubernd in den wenigen Sekunden, die sie hat. Das nächste Gesicht formt Lucas Black(“The Fast and the Furious: Tokio Drift”), den meine Schwester gern als ‘Hackfresse’ bezeichnet. Ich war negativ überrascht ihn dort zu erblicken, denn er hat nichts für den Film beigetragen.
Naja, wenigstens war der Score gut. Aber ansonsten hat “Friday Night Lights” einfach enttäuscht. Schwache Inszenierung der Footballspiele, langweilige, oberflächliche Schauspieler und mehrer Momente, in denen ich wünschte, ich könnte die Serie gucken.

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