Film sagt ‘Nein’ – Trailer sagt ‘HELLYEAH!!’

von Khitos

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( Ach lasst mich doch in Ruhe XD Ich halt mich fast nie an meine ich-mach-jetzt-pause-posts XD…Blöd von mir, aber naja ^^ )

Anywhere is possible.

Es ist erstaunlich, dass ich noch keinen Film von Hayden Christensen gesehen habe. Irgendwie hat mich der dritte Star Wars Teil nicht mehr interessiert und sonst dauert es wohl auch eine Weile bis was nach Deutschland kommt ( Awake z.B. ). Jumper wollte ich mir dann doch ansehen mit dem viel kritisierten Schauspieler, der anscheinend nur wenig bis gar keine Schauspielkunst in sich trägt. Der Trailer sah und sieht immernoch bombastisch aus. Eine Fähigkeit womit man in einer Millisekunde von einem Ort zum 3k km entfernten anderen kommt? Immer her damit! Viele und besonders geldbringende Vorteile hat das ja schon, wie Christensen, David Rice im Film, als junger, selbstbewusster, sich keine Sorgen machender Single-Schönling mit etlichen leichten ‘Besuchen’ bei der Bank zeigt. Ich hätte wirklich nichts dagegen so jumpen zu können, wäre da nicht ein Samuel L. Jackson, der dich auf Schritt und Tritt verfolgt…wenigstens hat man einen Jamie Bell an seiner Seite.

Jumper in zwei Minuten? Ja. Jumper in 88 Minuten? Nein. Es liegt ein klarer Fall von Trailer > Film vor. Wieso ist der Jumpsound im Trailer nicht mehr im Film vorhanden? Wieso war die extrem unglaublich umwerfende Bus-Szene im Film nicht mehr so mind-blowing? Wieso passen die Dialoge nicht mehr so toll wie im Trailer? Ich könnt heulen, wenn ich einen Blick auf den Trailer würfe und gleichzeitig den Film laufen hätte. Ok, ich übertreibe…aber etwas schmerzt es doch.
Nun, über die Handlung braucht man keine großen Worte verlieren. Viel interessanter sind wirklich die Jumps zu den verschiedenen, wunderschönen Orten dieser Erde, die sehr gut eingefangen wurden. Auch der Jump ansich sieht rasant und schrill aus, auch wenn mir halt der schöne Sound vom Trailer fehlt, der dem Jump nochmal das gewisse Etwas gegeben hat/hätte. Der Film ist ja nur 88 Minuten lang, deswegen geht es auch verhältnismäßig schnell zur Sache, indem der erste Auftritt von Roland ( Jackson, Paladin – die, die die Jumper fangen und töten ) ziemlich schnell kam und sich somit schon die zwei Parteien des Films treffen.
Die schauspielerische Leistung von Christensen ist ok, mehr aber auch nicht, wobei mir schleierhaft ist, was man denn sonst noch so aus einem solchen Film an Leistung herausholen könnte. Genauso spielt Rachel Bilson die Freundin von Rice, obwohl ihre Reaktionen auf die ersten Jump-Erlebnisse sehr unrealistisch wirken und überhaupt nicht glaubhaft rüberkommen. Samuel L. Jackson ist gewohnt gut, hat sogar mit seinen weißen Haaren den zweit coolsten Style im Film. Platz 1 gehört nämlich allein Jamie Bell. Aber nicht nur die Style-Charts führt Billy Elliot an, auch auf der Sympathie und Coolness-Skala ist er ganz weit oben. Es macht Spaß ihm zuzusehen, er ist der Dynamische im Film, der noch richtig spritzig drauf ist.
Insgesamt macht Jmpr Spaß, aber nur, wenn man sich auf manche Sachen beschränkt. Vieles – auch die Storyline mit der Mutter – ist etwas halt- und belanglos und sorgt im Gesamtbild eigentlich nur für Langeweile und Desinteresse. Man kann ihn sich angucken, ein kleiner flashy Film für Zwischendurch eben. Trotz allem: Der Trailer macht mehr Spaß.

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