8 Strangers. 8 Points of View. 1 Truth. 1 decent Actionflick.

von Khitos

The beauty of American arrogance is that they can’t imagine a world where they’re not a step ahead.

Meine Freunde interessieren sich nicht gerade für meinen Blog, genauso wenig für meine Reviews. Da war es auch eine ziemliche Überraschung für mich heute eine Nachricht zu erhalten, die das Interesse an einer bestimmten Review beinhaltet hat. MK ( ist doch anonym genug, oder? ;) ) hat kurzerhand Vantage Point gesehen, den ich mir auch nicht entgehen lassen wollte. Nun, er hat dem Film klare 10 von 10 Punkte verliehen ( Soll keine Kritik an deinem Punktevergabe-System sein ^^ ), was für ihn schon ein richtig heftiger Streifen darstellt. Ich hingegen würde diesem Film nie und nimmer die volle Punktzahl geben. Die Gründe dafür wollte MK wissen. Hier hast du sie:

Vantage Point war schon seit Veröffentlichung des Trailers nicht mehr als ein womöglich überdurchschnittlicher Actionstreifen, der mit einem unglaublichen Staraufgebot antritt, jedoch auf seine allseits bewährten Asse setzt, die in Form von Action und gekünstelter Dramatik eingesetzt werden. Aus diesem Grund besteht eigentlich kein Grund mehr als sieben Punkte zu vergeben. Diese sieben Punkte müssen aber auch erstmal erreicht werden. Dies macht 8 Blickwinkel - ein weiterer Meilenstein der deutchen Filmtitel -, indem es ziemlch schnell das Gaspedal durchdrückt und das Tempo über die meiste Zeit sehr hoch hält. Der Tod des Präsidenten erfolgt dementsprechend schon in nur wenigen Minuten und wird einer verwirrenden Atmosphäre erst einmal ruhen gelassen. Es wurde ja bisher nur ein Blickwinkel betrachtet. Es wird zurückgespult, 23 Minuten vorher, 12 Uhr. Warum es gerade 23 Minuten sein müssen können wohl nur die Illuminaten im Filmteam erklären…Jedenfalls wird nun eine andere Person fixiert, seine Sicht dargestellt. Und so geht es auch weiter bis alle acht die letzten Stücke des verwirrenden Puzzles zusammenfügen. Diese Art des Erzählens ist für mich sehr interessant gewesen, weil ich sowas in der Art noch nie gesehen habe. Trotz allem ist es wirklich schon etwas zu durchsichtig in der Mitte des Films wer denn nun was getan hat, um das und das auszulösen. Es kommt alles nach und nach und endet in einem furiosem Aufeinandertreffen aller Geschichten. Das Zusammenfügen dieser ist in meinen Augen etwas zu wirr geraten, sodass ich nicht einmal wusste warum der Bruder von dem einen jetzt so wichtig ist bzw. warum alles nur wegen ihm geschieht etc.. Dass das Gesamtbild nebenbei auch alles andere als realistisch war, braucht man wohl nicht erwähnen. Ich hab ja nichts gegen unrealistische Aspekte, sind mir meistens auch recht gleichgültig, aber hier merkt man eindeutig wie die Stücke so und nicht anders passieren mussten, um das Endresultat herbeizuführen. Achja, was noch unrealistisch war: Einer der Terroristen überwältigt geschätzte 23 Agenten im Alleingang. Respekt.

Imho: Vantage Point ist solides Actionkino, das Spaß macht, jedoch etwas mit der Konstruiertheit übertreibt.

An MK: Ich weiß nicht, ob ich genug überzeugende Argumente geliefert hab (eher nicht, aber bei dem Film fiel mir jetzt nicht wirklich was tolles ein ^^), aber ich mags auch nicht auf Anfrage eine Review zu schreiben bzw, dass jemand auf eine wartet XD

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