Chuck – Season 1

von Khitos

Mit TSCC einer der Lückenfüller gewesen, um die Wartezeit auf meine Hauptserien zu überbrücken. Und genauso wie der andere erweist sich Chuck als perfekte Serie für diesen Job, denn mit der Zeit bekam ich richtig Lust an der Serie und an ein paar Stellen bin ich sogar sehr beeindruckt gewesen, was doch in dieser Serie steckt. Denn am Anfang sieht sie noch recht…bescheiden aus, wenn man vom dramatischen Aspekt und der weiterführenden Handlung ausgeht.

Chuck, grandios von Zachary Levi gespielt, ist ein normaler Typ, der es eigentlich zu was gebracht hätte, wenn nicht sein bester Kumpel Bryce ( Matthew Bomer ) der Grund gewesen wäre, dass er aus Stanford fliegt. So ist er nicht der große Macker geworden, sondern ein hartarbeitender Nerd am ‘Nerd Herd’ des Elektronik-Fachhandels ‘Buy More’. Er repariert Computer und hilft jedem mit technischen Problemen. An seiner Seite: Morgan Grimes ( Joshua Gomez ). Ein Verlierer. Und dennoch Chucks neuer bester Freund, der in Chucks Schwester Ellie ( Sarah Lancester ) verliebt ist. Morgan ist trotzdem ein sympathischer Kerl, dem es Spaß macht zuzusehen…Doch nun zum eigentlich Kern der Serie: Eines Tages bekommt Chuck eine E-Mail von Bryce. Chuck wird mit zahlreichen geheimen Informationen über die Regierung, Terroristen und sonstigem überhäuft. Sein Gehirn hat diese Daten sozusagen runtergeladen und gespeichert. Er ist nun wohl der wichtigste Mann für die CIA und NSA, die in Form von Agentin Sarah Walker ( Yvonne Strahovski ) und Agent John Casey ( Adam Baldwin ) kooperativ ihre Mission ‘Chuck schützen und Informationen sammeln’ bewältigen. Jede Folge der 13 Episoden der ersten Staffel beinhaltet nun einen Fall, den das Trio lösen muss.

Eigentlich sind ja diese Serien blöd, in denen es jede Folge ein anderer Fall zu lösen gilt – zu langweilig und einfallslos, um eine gescheite Geschichte zu erzählen. Dennoch hab ich Chuck eine Chance gegeben, da Zachary Levi den Protagonisten auf eine sehr sympathische Art zu spielen weiß und, weil es da zum Glück doch noch mehr zu sehen gab. Am Anfang, da mach ich jetzt auch keinen Hehl draus, war mein Hauptaugenmerk sogar fast nur auf Ellie, Chucks Schwester. Gründe dafür lassen sich an Bildern von ihr ableiten. Morgan war aber auch recht witzig und wurde mit der Zeit zu einem richtigen Charakter, in den man sich hineindenken bzw. hineinfühlen konnte. Episode 6 ( ‘Chuck versus the Sandworm’ ) z.B., als Morgan auf der Party ganz allein auf Chuck gewartet hat und man erfährt, dass Chuck ihm zuvor das Fahrrad geklaut hat – unglaublich, aber mir ist es irgendwie nahe gegangen. Kann man jetzt sicherlich nicht direkt verstehen warum, aber dafür sollte man die Serie auch schon gesehen haben. Also von den Schauspielern her ist eigentlich jeder klasse! Apropos ‘klasse’, wieso nicht ‘awesome’?! Ich hab Captain Awesome vergessen! Der Freund von Ellie, Alleskönner und in nahezu allen Lagen perfekt. Einfach awesome wie man so einen Charakter einfügen konnte, Ryan McPartlin spielt ihn einfach so…awesome!

Nun, die Fälle, die es zu lösen gilt, sind mir am Anfang noch zu actionlastig gewesen, was auch eine Zeit lang so bleibt, sodass diese wirklich den negativen Aspekt von Chuck ausmachen. Es wurde einfach manchmal langweilig diese Schießgelage mitanzusehen. Ansonsten sind die Fälle recht kurios ausgefallen und an so manchen Stellen will man dann doch irgendwie, dass Sarah und Casey sich nicht selbst mal anschießen…Es gibt aber auch andere Momente, die mich sehr viel mehr beeindruckt haben. Ein Beispiel hab ich ja schon genannt, ein weiteres wäre in Folge 9 ( ‘Chuck versus the Imported Hard Salami’ ). Spoilern will ich jetzt nicht, aber die letzten Minuten dieser Episode sind einfach grandios. Nicht wenig Anteil hat hierbei auch die Beziehung zwischen Chuck und Sarah, die doch näher stehen als Sarah es wahr haben will. Der Job ist leider immer und immer wieder im Weg…

Imho: Chuck ist eine sehr unterhaltsame Serie, die durch ihre Charaktere richtig Spaß machen kann. Für Zwischendurch wars auf jeden Fall etwas. Staffel 2 kann kommen.

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