Forever and ever and ever after – The (happy) End.

von Khitos

How do you all know this song? I’ve never heard this song before!

Dass ich mal einen Film mögen würde, in dem ein Schauspieler aus Greys Anatomy mitspielt. Na gut, so viele Filme in der Art hab ich bisher noch nicht gesehen, eigentlich nur Knocked Up mit Katherine Heigl, der in meinen Augen extrem überbewertet ist. Von Enchanted hab ich nur gehört, dass es Kitsch pur sein soll mit einer wundervollen Amy Adams. Und genau das bekommt man auch.
In Enchanted spielt nun der Greys Anatomy-Star Patrick Dempsey mit, der mich schon bei jeder Vorschau auf Pro7 ankotzt, in diesem Film aber zum Glück doch noch auszuhalten war. Er hat ja auch nicht allzu viel zu tun, seine ganze schauspielerische Leistung ist auf durchschnittlichem quasi-rom-com Niveau. Das Augenmerk liegt hier viel mehr auf Amy Adams, die die Prinzessin Giselle fabelhaft spielt. Sie wird von der bösen Queen Narissa ( Susan Sarandon – wow, habe sie nicht erkannt. ) reingelegt, sodass sie in infolge eines Ausrutschers in einen magischen Brunnen in die reale Welt eintritt, wo nicht jeder, eigentlich keiner so nett ist wie in einem Märchen. Adams bringt trotzdem etwas märchenhaftes in die reale Welt, indem sie ihre Rolle erstaunlich glaubhaft und aufrichtig spielt. Sie ist halt die Prinzessin, die ihren Prinzen heiraten will, doch bald merkt, dass nicht alles so wie im Märchen sein kann oder muss.

Der Mix aus der Märchenwelt mit der realen Welt ist ne tolle Idee und kann sich auch schön durch die Charaktere entfalten. Besonders witzig wird es, wenn es ums Singen geht. Im Märchen kann und wird jederzeit gesungen, getanzt und heiter mit Tieren kommuniziert. Dass das nicht in New York geht zeigt sich oftmals bei Prinz Edward, herrlich von James Marsden gespielt. Eine Szene: Er springt von einer kleinen Brücke auf den Asphalt, beginnt zu singen – eine Meute Fahrradfahrer fährt ihn um. Es ist einfach keine Zeit, um gestenreich die große Songnummer anzusetzen. Und man sollte auch nicht gleich sein Schwert zücken, außer wenn man die Konsequenzen in Form einer aufbrausenden Busfahrerin erleben möchte. Es stimmt schon, der Trailer zeigt schon einiges, aber es lohnt sich dennoch Enchanted zu sehen.

Imho: Es ist nicht immer so witzig, wie es sein will, jedoch durch Amy Adams unglaublich aufrichtig und im Gesamtbild ein greller Kontrast der Lebensfreude mit Großstadtstrott. Der Handlungsverlauf ist absehbar – was soll man machen, es ist ein reales Märchen.

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