The Big Bang Theory – Season 1

von Khitos

Ich könnte eigentlich einfach nur auf die Review von TheRudi verweisen, dann wäre mein Standpunkt zu dieser Serie auch so ziemlich wiedergegeben. Und das mach ich jetzt auch. Fertig….

…naja vielleicht nicht ganz, etwas möcht ich doch hinzufügen. The Big Bang Theory fängt etwas abschreckend an, wenn man sich das Gesamtkonzept ansieht. Schon die kleine Inhaltsangabe der ersten Folge zeigt wie blöd sich das vielleicht anhört: A pair of brilliant theoretical physicists meet a woman who shows them how little they know about the real world. Uhmja…in meinen Augen hätte dabei ein extrem unlustiges Resultat herauskommen können. Da war ich ziemlich skeptisch, auch als die ersten Gags ihren ersten Auftritt erhielten. Der Pilot war gerade noch so witzig, dass ich weiter geguckt hab. Ich mein, die Szene, als die Nerds Penny zum ersten Mal an der Tür begrüßen. Wenn das Niveau der Witze danach nicht drastisch gestiegen wäre, sähe es ziemlich schlecht für die Serie aus. Zum Glück kommen pro Folge die einzelnen Charaktere mehr und mehr zum Vorschein und man lernt sie richtig kennen und sieht ihnen gerne zu. Es wird von Folge zu Folge witziger und ausgefallener. Die Ideen der Nerds sind zum Brüllen und Sheldon, der wirklich brillant von Jim Parsons gespielt wird, wird nach und nach immer mehr das Problemkind und somit Mittelpunkt des Interesses – und das ist auch gut so! Was er alles mit Hilfe seines genialen Gehirns von sich gibt und behauptet, dass es Leonard, auch ziemlich gut dargestellt von Johnny Galecki, manchmal einfach zu viel wird.
Man sollte aber wirklich nicht die anderen Charaktere vernachlässigen, auch wenn Sheldon sehr dominant die Serie zum größten Teil trägt. Howard Wolowitz und Rajnesh Koothrappali sind die Namen, die noch fehlen. Mir gefällt besonders Howards notgeile Einstellung gegenüber allen Frauen und sein äußeres Erscheinungsbild, welches doch sehr mickrig aussieht. Und Rajnesh? Episode 8, in der er endlich die Lösung seines Problems mit Frauen und des gleichzeitig Sprechens gefunden hat ( Alkohol, die Lösung aller Probleme ;) ), einfach herrlich und zugleich überraschend kamen seine ersten Worte daher. Penny, die jetzt nicht wirklich immer so viel zu der Serie beiträgt, kann sich jedoch in Verbindung mit Howard und deren Beziehungsfragezeichen sehr viel gutmachen. Die letzte Episode von The Big Bang Theory unterstreicht nochmals die festgefahrene, wenn auch positiv anzusehnde Beziehung zwischen den beiden. Und es ist dann endlich klar, was Sache ist. Das angesprochene Katzen-Experiment von Sheldon hat sich natürlich ausgezahlt =)

Imho: The Big Bang Theory mag von Außen etwas blöd aussehen und die Skepsis ist berechtigt, doch gibt man der Serie eine Chance, dann wird man es nicht bereuen.

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