Dean Koontz – Velocity

von Khitos

Ich hab für dieses Buch gefühlte 6 Monate benötigt. Es könnten mehr gewesen sein. 485 Seiten, die von mehreren Amazon-Usern empfohlen wurden und es hörte sich eigentlich auch richtig lesenswert an:

If you don’t take this note to the police and get them involved, I will kill a lovely blond schoolteacher somewhere in Napa County.
If you do take this note to the police, I will instead kill an elderly woman active in charity work.
Your have six hours to decide.
The choice is yours.

Diese Notiz findet Billy Wiles an seiner Windschutzscheibe und muss sich schnell entscheiden. Sechs Stunden, um über Leben und Tod zu entscheiden. Und das war ja noch nicht einmal die letzte Notiz.

Ein kranker Killer, ein Opfer, der die nächsten Schritte des Killers mitentscheidet, Zeitdruck und die prekäre Situation bilden einen wunderbaren Auftakt in das Lesevergnügen. Eigentlich. Die ersten vier Fünftel des Buches sind regelrecht an mir vorbeigelesen worden. Klar, es gab manche interessante Situationen, aber Koontz hat mich nie so richtig fesseln können. Erst das letzte Fünftel begann an Intensität zu gewinnen und dann hab ich das Buch auch endlich in einem aller letzten Zug durchgelesen. Es hat ja auch wirklich lange gedauert. Velocity ist nicht schlecht, aber ist kein wirklicher page-turner und ich kann den Empfehlungen nur bedingt zustimmen.

_____[ * * ½ . . ]_____

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