Tight, Tighter, Hancock

von Khitos

Ray Embrey: [shows Hancock a comic book with a picture of a spandex clad superhero on it] What do you think of when you see this?
Hancock: Homo.
Ray Embrey: [shows him another comic with a hero in red spandex] And this?
Hancock: Homo in red.
Ray Embrey: [shows him a third comic with a blonde-haired hero] And this?
Hancock: Norwegian homo.

Verdammt. Ich sollte nie andere Reviews lesen, bevor ich meine eigene schreiben will. Ich beginne schon zum vierten Mal diesen Text zu entwerfen und verwerfe es schon wieder nach ein paar Zeilen. Deshalb schreib ich mal wieder nur meine Gedanken auf, die ohne Ordnung und Reihenfolge runtergeschrieben werden, ohne Rücksicht auf Grammatik und Rechtschreibung.

Hancock war für mich aus vielerlei Aspekten interessant. Die wichtigsten Schlagwörter wären natürlich die großen Namen in Form von Will Smith, Charlize Theron und Peter Berg ( Jason Bateman nocht nicht sooo ). Will Smith ist die perfekte Besetzung für den Anti-Superhelden Hancock und spielt diesen mit einer Leichtigkeit, dass es einfach Spaß macht ihm zuzusehen, wie er jedes Mal betrunken durch die Luft fliegt und Gebäude/Asphalt/etc. zerstört, zeitgleich aber noch genervt ein paar Kriminelle einfängt und das ein oder andere Leben rettet, dafür aber nur Spott und Hohn erhält. Charlize Theron ist auf der Gegenseite der umwerfend schöne Gegenpart, der sich in der zweiten Hälfte des Films als…etwas anderes herausstellt, was man aber schon klar vorhersehen konnte. Jason Bateman ist eher Nebensache…
Des Weiteren ist halt noch Regisseur Peter Berg verantwortlich dafür, dass mich Hancock doch sehr interessiert hat. Mit Friday Night Lights hat er mich einfach angesteckt und mit The Kingdom hat er dazu noch einen sehr ansehnlichen Thriller geschaffen, sodass ich meine Ohren und Augen stets für Neues von Berg offen halte.

Zum Film selbst kann man eigentlich alles in den anderen doch sehr einheitlich zustimmenden Reviews lesen. Die erste Hälfte ist gut, die zweite Hälfte ist blöd. Ich fand den Bruch hingegen nicht soo schlimm. Wenn man sich drauf einlässt kann man die zweite Hälfte doch irgendwie mögen. ;) Dass es ein so typisches Ende findet ist schade, aber was solls.

Imho: Nicht so gut, wie alle Erwartungen waren, aber doch ein ansehnlicher Superhelden-Film mit einem tollen Will Smith. By the way: Stellt euch mal vor, wenn Dave Chapelle, der sich für die Rolle des Hancock interessierte, die Stelle bekommen hätte! I’m Hancock, Bitch!

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