The Show Must Go On

von Khitos

The Show Must Go On handelt, so wie fast jeder dritte koreanische Film, über Gangster. Gangster sind cool, besonders die koreanischen. Ich mocht Bittersweet Life und eigentlich fast jeden anderen Film dieser Sorte. Korea hat einfach so eine kleine Dominanz in dieser Sparte und nutzt dies auch reichlich aus. Nur leider entstehen dann auch Filme, die einfach nichts wirklich Neues bieten können. So auch The Show Must Go On.

Alles in allem ist der Film nämlich nur ein durchschnittlicher Gangsterfilm, der die üblichen abzuhakenden Punkte besitzt, dabei aber doch noch akzeptabel unterhalten kann. Da die Handlung nicht so neu ist, muss man sich auf andere Sachen stützen. So zum Beispiel auf die Schauspieler. Kang-ho Song war eigentlich mein erster Grund diesen Film zu sehen. Ich mochte ihn in Memories of Murder und in The Host. Einfach grandios diese Art der Angepisstheit zu spielen – loveit. In The Show Must Go On muss er wieder einmal einen mittelgroßen Gangster spielen, der nicht nur für seine Kollegen, sondern auch für seine Familie ein Herz besitzt. Seine richtige Familie ist ein großer Bestandteil seiner Gründe überhaupt sein Leben als Gangster zu leben. Geld, Geld, Geld. Nur leider muss er dafür dann auch damit kämpfen, dass seine eigene Tochter ihn liebend gern sterben sehen will. Und das passiert sogar fast das ein oder andere Mal. Nur gut, dass man in solchen Filmen immer noch genug Kraft besitzt, um noch alles rumzureißen.

Imho: The Show Must Go On ist durchschnittliches Korea-Gangster-Kino, das mit Kang-ho Song punkten kann, doch durch seine eigene Ideenlosigkeit sehr an Fahrt einbüßt. Man kann ihn sich angucken, muss man aber, um ehrlich zu sein, nicht.

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