Serien Roundup: My Name Is Earl S02&3 | Gossip Girl S01

von Khitos

Es werden nicht viele Worte über My Name Is Earl folgen, da ich mir reichlich Zeit gelassen habe, um etwas über diese Serie zu schreiben und mir gerade das Gefühl fehlt mitten im Geschehen zu sein. Nichtsdestotrotz lässt sich sagen, dass sich die Serie wirklich wacker schlägt, wenn man bedenkt, dass es so ein einfaches Konzept besitzt und jede Folge einfach nur eine weitere Nummer aus Earls Liste behandelt. Doch gerade dieses unglaubliche Einfallsreichtum ist dermaßen beeindruckend, dass man sich stets vom Feinsten unterhalten fühlt. Highlight der zweiten Staffel stellt für mich Folge 13 Buried Treasure dar, in der jede Figur so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird wie sonst nur Earl sie erfährt. My Name Is Randy! My Name Is Crabman! My Name Is Joy! Eine unglaublich gute Episode, die die Köpfe der anderen durchleuchtet und richtig Spaß macht.

Insgesamt ist Staffel 2 die beste der noch laufenden Serie, die dritte baut wieder etwas ab und die vierte kann bisher auch nicht ganz mithalten. Das macht aber nichts. Im Gesamtbild ist My Name Is Earl eine kleine Überraschung für mich gewesen und kann/konnte durchaus überzeugen.

Staffel 2 _____[ * * * * . ]_____

Staffel 3 _____[ * * * ½ . ]_____

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Eins vorweg: Ich hab die Serie vor einiger Zeit angefangen, nach einigen Episoden abgebrochen und letztens wieder angefangen zu gucken. Der Grund für das Desinteresse nach der 8. Folge waren die tausend Intrigen, die in dieser Serie nie zu enden schienen und da mich die Figuren keineswegs berührten oder ich mich in irgendeiner Art mit ihnen identifizieren konnte. Jetzt hat sich irgendwie alles geändert.

Gossip Girl ist nicht gerade das, was man von mir erwartet hätte zu gucken. Upper Eastsiders? Reiche Snobs, die innerhalb der Cliqué mit jedem und allem schlafen und nur Party machen? Ein normalo Junge, der versucht in dieser reichen Welt zu überleben und sich in ein Highsociety-IT-Girl verliebt? Najaaa. Alles schön und gut, ich hab bis zur 8. Folge durchgehalten. Es wurde hier und da miteinander geschlafen, Freundschaften waren von Folge zu Folge mal unzerstörbar mal nie da gewesen und es wurde Krieg geführt, snobstyle. Das wars für mich. Es geht doch echt nicht nur so weiter oder? Aus Langeweile hab ich jedoch die 9. Folge geguckt und musste leider feststellen, dass sich nicht viel geändert hat. Doch was tut man nicht wenn man Langeweile hat? Natürlich. Man guckt direkt doch noch die nächste Folge! Und das war die entscheidende Folge, die alles herumgerissen hat. Hi, Society bietet die direkte Konfrontation von Dan Humphrey ( Penn Badgley ) und der highsociety in Form von Großmütterchen van der Woodsen, Oma seiner Freundin Serena ( Blake Lively ). Ohyeah. Endlich konnte ich die Spannungen spüren, endlich habe ich mit jemandem mitgefiebert, ihn seelisch unterstützt, mich mit ihm halbwegs identifizieren können. Zugegebenermaßen etwas übertrieben, für die, die mich kennen, aber seis drum. Die Folge war der Wendepunkt der Serie. Dazu kommt noch die alte, aber immer presente Beziehung von Dans Vater Rufus ( Matthew Settle ) und Serenas Mutter Lily ( Kelly Rutherford ). Irgendwas hat geklickt. Ich mein, mit mir und der Serie.

Auf einmal will ich wissen, was mit den Charakteren passiert, was sie vorhaben, wie es insgesamt weiter geht. Gossip Girl hat mich um den Finger gewickelt! Der Rest der Staffel hat sich dann auf einem hohen Niveau gehalten und konnte gut unterhalten.
Ein Satz geht auch an Chuck ( Ed Westwick ). Chuck Bass, der es nicht lassen kann Chuck Bass zu sein. Die letzte Szene mit ihm in der Staffel in Folge 18 Much ‘I Do’ about nothing ist schlicht und ergreifend genial.

I know you love me
XOXO Gossip Girl Khitos

_____[ * * * ½ . ]_____

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