Shorter than ever #4: Dogs bark and Penguins fly

von Khitos

madagascar2

Darn it Darwin!

Pinguine haben keine ausgebildeten Finger, können deshalb auch kein Flugzeug zusammenbauen. Zur Rettung nahen Affen. Jede menge Affen. Nachdem Alex und Co sprichwörtlich mit dem Flugzeug aus dem Dschungel katapultiert sind, macht ihr Flugvehikel aber nicht lange mit, sodass sie kurzerhand auf einem Kontinent landen, das ihrer ursprünglichen Heimat verblüffend ähnlich aussieht: Afrika. Dort finden sie sich mit anderen ihrer Gattung ein und können ihr Glück kaum glauben. Der Hauptstrang handelt aber über Alex, König von New York, der – ein kleiner, aufregender Flashback verrät es – von den Menschen außerhalb seines sicheren Reservats eingefangen wurde, von seinem Vater versucht gerettet zu werden und schließlich vom Laster in einen Fluss fällt, der ihn bis nach New York treibt und seinen Vater gebeutelt zurück lässt.

Madagascar: Escape 2 Africa ist bestückt mit der üblichen Story vom verlorenen Sohn, dem fiesen Feind aus den eigenen Rängen und der schon bekannten Freundschaftsdynamik aus dem ersten Teil. Mit von der Partie sind mal wieder die Pinguine, die mit Abstand die witzigste Komponente des Films darstellen. Der Rest kann nicht ganz mithalten, aber zeigt Beständigkeit. Erfreulich war die Nebengeschichte von Gloria und Melman, dessen Schicksale kurz davor waren bei einer hirnlosen Vulkan-Aufopferung zu enden. Im Grunde genommen ist Teil Zwo nicht viel anders als der erste, kann immernoch kontinuierlich unterhalten, wird Kindern auf jeden Fall gefallen und wartet mit einem Abenteuer auf, auf das die Pinguine stets mit grandiosen Plänen antworten.

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bolt

Let it begin! Let it begin! Let it *begin*!

Von Super-Pinguinen zu Super-Hunden. Bolt, der mit dem Blitz auf dem Körper, viel größer als Harry Potter seins. Bolt ist ja auch entsprechend stärker, ist er doch mit zahlreichen Fähigkeiten wie den Super Bark ausgestattet, mit dem er alles in Schutt und Asche legen kann. In Realität kann er aber überhaupt nichts. Er ist lediglich ein Fernsehstar, der es nur (noch) nicht weiß. Sein Frauchen wird entführt (in der Show) und er denkt er muss sie retten (im RL). Die Rettungsaktion kann beginnen.

Auf dem Weg trifft er den heimlichen Star des Films: Rhino, den Hamster, den Fernsehjunkie, Bolts größter Fan. Dieser ist mit unmengen an Gagmunition ausgestattet und haut den ein oder anderen Spruch heraus, der für die meisten Lacher verantwortlich ist. Neben ihm gibt es noch Tauben, die etwas verpeilt sind und auf Aliens stehen, ihre beste Idee zur Bereicherung von Bolts Fernsehshow. Ich habs doch immer gesagt: Aliens!
Bolt selbst ist nicht wirklich der Liebling unter allen Tieren, kann aber immerhin auf seine Art seine Funktion als Protagonist erfüllen.
Insgesamt wurd zu viel Trubel um Bolt gemacht, sodass die Erwartungen zu hoch lagen und nicht erfüllt werden konnten. Bestimmt funktioniert die harmlose, vorhersehbare Geschichte bei den jüngeren Zuschauern, kann aber nur bedingt bei den älteren einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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