Better Off Ted – Season 1

von Khitos

betteroffted

Veridian Dynamics. Einer der fortschrittlichsten Firmen der Moderne, immer auf der Suche nach den neuesten Technologien, um das Leben des normalen Menschens bis zum Militärspezialisten einfacher zu gestalten. Dass solche bahnbrechenden Ideen nicht jedem x-beliebigen zukommen, ist Prämisse für diese zusammengewürfelte, komische, sympathische Serie namens Better Off Ted. Der Namensgeber ist Strahlemann und Alleskönner Ted (Jay Harrington), dem anscheinend alles gelingt, das beste aus jeder Situation macht und mit jedem seiner Mitarbeiter zu Recht kommt. So wie im beruflichen Leben gelingt ihm auch einiges privat mit seiner Tochter Rose (Isabella Acres), die er auf die richtige (bzw seine) Bahn lenken will und nur das Beste für sie will, da er nur sie zu Hause hat, da seine Frau  ihn für die Zukunftsvision einer besseren Welt in Afrika verlassen hat. Für einen Typen wie Ted gibt es aber natürlich noch weitere Frauen im Leben, was sich in Form von Linda (Andrea Anders), Angestellte von Veridian Dynamics und sein ständiges love interest und Veronica (Portia de Rossi) zeigt, die sein harter, strenger, gewitzter, durchgreifender Boss ist.
Da die Comedylandschaft durch The Big Bang Theory mit sympathischen Nerds bereichert wurde, dürfen auch hier die Spezialisten nicht fehlen, die die ganzen Technologien austesten und entwickeln. Die dafür Zuständigen sind Lem (Malcolm Barrett) und Phil (Jonathan Slavin), die wie so oft in ihrer eigenen Welt leben, den Draht zu den Laien aber durch ihre Experimente nicht verlieren.

Better Off Ted ist eine Comedyserie, der man anrechnen kann, dass sie konstant auf einem guten Niveau bleibt, zeitgleich aber auch negativ auffällt, da sie das normale Maß an Unterhaltung nicht überschreiten kann. Immerhin kann es wirklich stets ein paar Lacher garantieren, besonders bei den Werbespots von Veridian Dynamics, die jeweils in der Mitte jeder Episode gezeigt werden. Die Charaktere sind allesamt sympathisch und halbwegs originell gestaltet. Allen voran kann Portia de Rossi als Chefin Veronica überzeugen, da sie noch die ausgeflippteste Persönlichkeit besitzt, auch wenn dies nach ihrem äußerem Erscheinungsbild nicht anzunehmen ist. Zum Ende hin (Episode 13 Secret and Lives) wird ihr aufgebauter Status gefährdet, aber Veronica wäre nicht Veronica, wenn sie nicht auch diese Hürde professionell handhaben würde.

Etwas zu erzählen hat Better Off Ted eigentlich nicht. 13 Episoden, die einen Einblick in die Firma und ihren Mitarbeitern bietet. Diese reden, streiten, ärgern und lieben sich gegenseitig. Am Ende blickt man aber dennoch auf eine recht turbulente Firmenfamilie, bei der man die Hierarchie getrost vergessen kann. Einzig  Ted hebt sich etwas ab, da er á la Malcolm Mittendrin ab und zu in die Kamera blickt und das Geschehen kommentiert und erklärt.
Better Off Ted ist eine wirklich nette Serie, die man sich nebenbei mal anschauen kann, mehr aber leider auch nicht. Prädikat: Gut.

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