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Stöckchen: Warum blogst du?

Dezember 8, 2009

Netterweise an alle freigegeben, genehmige ich mir mal auch dieses Stöckchen. (via Captain Obvious)

Warum blogst du?

Hmm…schwierig. Eigentlich wollte einfach nur meine Gedanken über bestimmte Filme auf virtuelles Papier bringen. Dann gabs eine Zeit wo ich auch informativ sein wollte, manchmal Trailer oder dergleichen geposted habe. Dann dient der Blog noch dazu meine künstlerische Seite zu veröffentlichen, auch wenn das nur ein Bruchteil ist, was ich bisher geschrieben habe.

Seit wann blogst du?

Schon etwas länger. Man mag es kaum glauben. Ich schau mal kurz nach…der erste Post ist The Prestige, datiert auf den 10.02.07. Das stimmt aber nicht so ganz, da davor noch ein paar Sachen existierten, die ich aber – bevor sie jemand entdeckt – schleunigst gelöscht habe, weil sie einfach zu infantil geschrieben und dem aktuellen Standard des Blogs entgegen liefen.

Also…grob geschätzt sind es nächsten Monat fast drei Jahre.

Warum lesen deine Leser dein Blog?

Ich hab keine Ahnung.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?

Ich such mir mal das schönste aus der heutigen Liste heraus: gummipuppe frau

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Aktuellstes Beispiel: Skhizein. Auch wenn das nicht wirklich was mit mir zu tun hat, aber das Video ist einfach toll. Aber vielleicht haben es auch einige nur stillschweigend genossen.

Ansosten weiß ich echt nicht was ich hier anführen könnte…Hauptsache eine Person (die nicht ich bin) liest den Eintrag.

Dein aktueller Lieblings-Blog?

Uhm…habe ich irgendwie überhaupt nicht. Aber eigentlich könnte ich Pajiba nennen, ist ja quasi ein Blog. Wirklich gute Reviews, unterhaltsame Listen, News etc.. Am besten gefallen mir die Guides, die größtenteils wirklich exzellent sind.

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?

Als ich über die letzte Frage nachgedacht habe, natürlich wieder Pajiba. Aber davor: gordonandthewhale.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

Feeds? What?! Do not want, i’m not interested.

* Schreibst du nur hier oder bist du noch in anderen Blogs unterwegs?

Ich übernehme mal die hinzugefügte Frage und antworte mit: Nö. Bin nur hier unterwegs, im Kälte Reichchen.

An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

Hm……………………………………………………………………………………………………………………..

The Prisoner | You Only Think You Are Free

November 27, 2009

The Prisoner ist eine Mini-Serie, die sechs Episoden umfasst und die Thematik der gleichnamigen Originalserie aus dem Jahre 1967 aufgreift und in die moderne Welt einführt: Ein Mann wacht im Nirgendwo auf, ihn umgibt Sand, man weiß nicht was geschehen ist, was gerade passiert und was passieren wird. Er findet eine Stadt, ein Dorf. Nach kurzer Zeit wird ihm klar, dass es nur dieses Dorf zu finden gibt, denn der Taxifahrer, den er ordert, nach New York zu fahren, kennt diese ominöse Stadt nicht. Grund dafür ist: There is only „The Village“. The Village also, der einzige Ort auf Erden – wenn es sich denn um die Erde handelt. Noch mysteriöser wird es, als sich die Leute nicht bei Namen nennen sondern mit Zahlen ansprechen. Jeder in dem Dorf hat eine Zahl, gerade diese repräsentiert ihren Namen. Der Mann, um den es in The Prisoner geht, wird „6″ genannt. 6 (James Caviezel) ist verloren in einer Welt, die er nicht kennt. Einziger Anhaltspunkt zu „seiner“ Welt ist Number 2 (Ian McKellen), der wichtigste Mensch in The Village, der, der was zu sagen hat und der, auf den alle Bewohner heraufschauen. 2 scheint was zu verheimlichen und 6 will wissen was. 6 will raus. Er kann aber nicht, er weiß nicht wie. Er ist gefangen.

Es sind sechs Episoden, die anfangs verwirrender nicht sein könnten und im Zuge der Handlung an Klarheit gewinnen. Doch auch am Ende wird man sich vielleicht noch an den Kopf packen und sich fragen, was man denn hier sechs Stunden lang geschaut hat. Es ist eine Geschichte über die Kraft der menschlichen Imagination, die Ausweglosigkeit der Gedankenwelt und die Verbindung zur realen Welt. Gefangen im eigenen Körper, ein Gefangener seiner selbst.

In moderner Aufmachung und schnellen Schnitten, mit Flashbacks und der Macht des Mysteriums á la Lost begibt sich The Prisoner auf  Terrain, welches sich nicht in seiner Komplexität verliert, sondern den Zuschauer zum Nachdenken anregen wird. Über die chaotisch reale Welt, den Lärm, den es beinhaltet und den Stress; Über die Flucht in eine neue Welt, in der es geregelteres Leben gibt, einfacheres, aber auch sinnloseres. Gerade die Zahlen in The Village sind identitätsberaubend und lassen die Bewohner als kleine Spielfiguren oder Puppen darin leben. Mit 6 ändert sich jedoch die Gefühlslage und die Atmosphäre in der mit Sand umgebenen, perfekten Welt. Rebellion der Spielfiguren? 2 gefällt das gar nicht.

Es sind nur sechs Episoden, die man sich ohne Bedenken anschauen kann. Bedauerlicherweise ist mir das Original nicht bekannt, welches nach einigen Meinungen düsterer und besser sei als das Remake. Nichtsdestotrotz kann ich die aktuelle Version dieses interessanten Gedankengefängnisses empfehlen, und sei es wegen der ansprechend gespielten Rollen. Allen voran Ian McKellen, seine Interpretation des 2 ist wunderschön kaltblütig und grausam, die Art, die voneinem Lächeln begleitet wird.

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Up – Up, Up, Up

November 10, 2009

UP

,,This is another masterwork from Pixar, which is leading the charge in modern animation“ (Roger Ebert, Chicago Sun Times). ,,Up is a breathtaking ride into the realm of pure imagination.“ (Peter Travers, Rolling Stone). Der Lob geht noch viel weiter. Gründe sind genug gegeben. Die Vorstellungskraft Pixars ist wirklich überragend, schaut man auf die beeindruckende Vita, die Vielfältigkeit, Einfallsreichtum und Können zeigt. Nicht immer funktioniert die Pixar-Magie, wie man es bei dem nur guten Ratatouille gesehen hat, was aber direkt durch den putzigen Roboter Wall-E wett gemacht wurde. Nun steht Pixar wieder bereit, in Form von Pete Docter und Bob Peterson, die Zuschauer zu begeistern oder einfach „nur“ zu unterhalten. Up ist das neueste Animationsspektakel der populären Schmiede. Hält Up, was sehr viel Kritiker schrieben und Bewertungen voraussagten? Leider nein. Die internationalen Kritiker übertreiben ein wenig. Lars-Olav Beier schreibt schön in seiner Spiegel-Kritik: ,,Diese Reise ist überaus vergnüglich und macht mehr als zwei Drittel des Films aus. Doch der emotionale Höhepunkt von „Oben“ ist da schon lange vorbei. Der ist erreicht, wenn der Held an seinem Tiefpunkt ist.“ Und so siehts aus.

Die Reise von dem die Rede ist, ist die von Carl Fredricksen. Dieser war schon in Kindesalter sehr begeistert vom Abenteuerer Charles Muntz, sein großer Held, der in Südamerika Sachen entdeckt zu haben scheint, die nicht auf Erden zu exestieren scheinen. So entflammt auch in Carl eine Leidenschaft für Südamerika, es wird sein Ziel eines Tages das sogenannte Paradise Falls zu besuchen. Diesen Gedanken hätte er jedoch nicht stets in seinen Gedanken eingebrannt, wäre nicht Ellie, seine (verstorbene) Ehefrau, die er seit seiner Jugend kannte und die die gleiche Leidenschaft für Abenteuer besaß.
Doch seit Ellies Tod ist da nichts mehr mit Leidenschaft. Mürrisch, grau, einsam, so sieht Carls neues Leben aus. Als dann noch die moderne Welt in sein Leben tritt, sein liebgewonnes Haus für den Drang nach mehr Wolkenkratzern eintauschen möchte, hat Carl genug. Er installiert unzählige Ballons an sein Haus und streckt buchstäblich den hohen Immobilientieren die Zunge raus und verschwindet aus dieser lauten Welt, mit dem Ziel: Paradise Falls.

Auf dem Weg begleitet ihn der kleine Pfadfinder Russel, der sich im unteren Teil des Hauses versteckt hielt, als Carl die Ballons losließ. Dieser kleine Junge steht auch schon für das Ende der emotionalen Ebene, die Up zu bieten hat. Die so hochgelobte erste Viertelstunde, in der Carls bisheriges Leben erzählt wird, ist nun zu Ende. Was dann folgt ist vorhersehbares, exzellent animiertes Kino ohne Herz. Wer den Trailer zum Film gesehen hat, wird auch genau das bekommen, mehr aber auch nicht. Es folgt ein Abenteuer, das manchmal schnell, manchmal schleppend erzählt wird. Dieses Abenteuer wird durch eine komische Wendung rund um Carls Kindheitsheld Muntz geprägt, die nicht selten einfach nicht zu passen scheint. Der Humor verfällt dem Catchphrase „No“ von Carl, wenn Russel um etwas bittet und dem verspielten Palaver, das Russel von sich gibt. Da wundert es nicht, dass neben diesem etwas einfallslosem Humor, ein einfacher, überraschender Kehllaut eines exotischen Vogels den lautesten Lacher hervorbringt.
So negativ das auch klingt, Up hinkt weit hinter seinem Lob hinterher und das hinterlässt einen enttäuschenden Beigeschmack. Dadurch dass der Hype und die Erwartungen nach Wall-E einfach zu groß waren, gerät Up ein wenig in die Bedroullie. Aber immerhin nur ein wenig, denn ohne den Hype ist Up nämlich immernoch unterhaltsam, wenn auch herzloser als erwartet. Der Film kann unterhalten, ist mal wieder mit einer wichtigen Aussage und Moral konnotiert und beinhaltet interessante Charaktere bzw. Tiere. Am Ende ist es dennoch enttäuschend eine verquirlte Story zu bekommen, die nicht so richtig aufzugehen vermag.

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Skhizein – Ein wenig neben der Spur

Oktober 24, 2009

Unglaubliche Idee und grandios umgesetzt. Dank an Moonfacé!

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Irgendwie funktioniert das nie, dass man das Video im Vollbildmodus ansehen kann. Ich weiß nicht genau woran es liegt…daher empfehle ich das Vimeo Zeichen anzuklicken, um auf die offizielle Seite mit diesem Video zu kommen.

Dear John – Trailer

Oktober 18, 2009

Channing Tatum ist nicht gerade mein Lieblingsschauspieler, aber der nächste mit ihm erscheinende Film , Dear John, sieht doch ganz schmackhaft aus, zumindest in der zweiten Hälfte des Trailers. Der Oscarnominierte Lasse Hallström ist Regisseur und neben Tatum gesellt sich zudem Amanda Seyfried, die ich bisher noch nicht wirklich kannte, dies aber spätestens nach Jennifers Body geändert wird. Dear John erinnert an schon viele typischen Filmchen á la Soldat findet seine Liebe und muss wieder zurück in den Krieg, alles schon irgendwie bekannt. Daher liegen die Erwartungen ziemlich tief, aber immerhin handelt es sich um den Stoff von Nicholas Sparks, der Autor von The Notebook. Das lässt etwas hoffen.

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