Erst letztens hab ich diese Band zu schätzen gelernt. Moonfacé hat sie mir empfohlen (thankyouu~) und ich hab mir mal wieder was von ihnen angehört. It’s Blitz heißt das neue Album von den Yeah Yeah Yeahs. Das komplette Album ist okey, aber lediglich zwei Lieder können mich bisher richtig fesseln. Das wäre zum einen Skeletons und zum anderen Runaway.
Soon comes rain
Dry your eyes
Frost or flame
Skeleton me
Fall asleep
Spin the sky
Skeleton me
I was feeling sad
Can’t help looking back
Highways flew by
Run, run, run away
No sense of time
Want you to stay
Want keep you inside
Musik hilft. Es hilft bestimmte Situationen besser zu überstehen und einfach die eigene Stimmung wieder aufzubauen. Da ich sehr viel Stress gehabt habe seit Beginn meines Studiums, wollte ich einfach mal die Lieder würdigen, die mich tagtäglich am Leben erhalten haben. Da ich leider wenig Speicherplatz auf meinem Handy habe, musste zwangsläufig meine Abspielliste dienen, die ich schon vorher eingerichtet hatte. Später sind noch andere dazu gekommen, aber dazu gleich. Hier erstmal die wichtigsten:
Damien Rice – 9 Crimes
Kennt ihr das, wenn man die Ohrstöpsel einsetzt und nur noch die Musik hört? Ganz abgeschottet von der Welt und ihren lauten, verstörenden Tönen. Es ist ein Genuss 9 Crimes laufen zu lassen, sich die Menschen anzugucken, in Gedanken zu schwelgen und nur ‘da’ zu sein. Ein wahrhaft trauriges Lied, verbunden mit etlichen Assoziationen meinerseits und dazu die Garantie selbst in der hektischsten Welt für ein paar Minuten Ruhe zu finden. Kein Wunder, das meistgehörteste Lied während meiner Anfangszeit als Student.
And is that alright? Yeah
Give my gun away when it’s loaded
That alright? Yeah
If you don’t shoot how am I supposed to hold it?
Avril Lavigne – Keep Holding On
Überraschendweise folgt nach dem Indie-Künstler die Pop/Punk-Prinzessin. Die schnellen Spaß-Lieder von Avril kann man getrost in die Tonne kloppen. Die ruhigen, traurigen sind das, was sie ausmacht. Ich meine, ich hätte dieses Lied am zweitöftesten gehört. Ziemlich klischeehaft, aber was solls. Geholfen hat es trotzdem, und das ist doch das wichtigste.
So far away
I wish you were here
before It’s too late
this could all disapear
before the doors close
and It comes to an end
with you by my side
I will fight and defend
I’ll fight and defend
Snow Patrol - Set The Fire To The Third Bar
Verständlicherweise darf das Lied, welches bei mir auf Last.fm an erster Stelle steht, nicht fehlen. Ein unheimlich schönes Duett, fabelhaft gesungen und immer wieder ein Genuss. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als ich das Lied überall rauf und runter gehört hab. Früher, weil ich es einfach so mochte. Jetzt, weil vieles davon mit Bedeutung behaftet ist.
Their words mostly noises
Ghosts with just voices
Your words in my memory
Are like music to me
Explosions in the Sky – Your Hand In Mine
Kein Text, dafür umso mehr Gefühl.
~
Folgende Lieder gehören noch zur Playlist, sind aber einen Rang unter den oben genannten. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht auch sehr gut sind. Ich hab die Playlist immer komplett gehört.
Snow Patrol - Signal Fire/Chasing Cars, Avril Lavigne – Innocence/When You’re Gone, Ludovico Einaudi - Primavera
Das war die Playlist. Doch nicht so schnell. Jetzt komm ich – was mir aber eigentlich ziemlich egal ist – bestimmt als Softie rüber, der dem Pop unterworfen ist. ( Und dennoch will ich das Wort über bestimmt Bands verbreiten ) Dass dem nicht so ist, zeigt meine Playlist namens ‘wachwerden’.
In dieser befindet sich das Album Iconoclast von Heaven Shall Burn, das Lied Redemption von Inhale Exhale und drei der besten Hardstyle-Liederchen, die ich z.Z. kenne: Smack My Derb, Coulours Of The Harder Style, Nothing Else Matters ( Ja, ein ultrageiles Metallica Cover ). [ Showtek müsste ich noch hinzufügen ~ ]
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein Lied von Beyoncé mögen würde. Doch If I Were A Boy hat was. Die Idee empfand ich anfangs als ziemlich lahm, aber so langsam mag ichs in Kombination mit dem Video. Die Szene, in der sie wieder die Rollen tauschen ist richtig gut gemacht. Und auch, wenn alles wieder auf Seriös-SchwarzWeiß-Style getrimmt ist störts nicht wirklich. Vielleicht nicht unbedingt das einfallsreichste und vom Text her anspruchsvollste, aber für ein Chartlied ganz gut.
Wer mich kennt weiß, dass ich auf sehr viele ( für viele meiner Freunde ) komische Musikrichtungen stehe á la Gothic oder Folkrock. Dazu mag ich es aber auch manchmal etwas härter: Hardstyle. Das Video zur Hardstyle Republic hab ich ja schon früher gepostet, doch nun ein Musiktipp, der zur Zeit wohl mein liebstes aus dieser Sparte ist. Zugegeben, dass ‘I’m a mfing rave with da hardstyle flavour’ ist etwas plump, aber wer ab der 58. Sekunde nicht abgeht, dann weiß ich auch nicht…