Shorter than ever #1: Old -dying- Men

No Country for Old Men
Natürlich wurde ich extrem beeinflusst von allen anderen Kritiken, die diesen Film in den Himmel hochgelobt haben. Kann ja auch nicht anders…deshalb fiel meine Oscar-Prognose so gut aus 😉 Egal…ich habe No Country for Old Men gesehen und für ziemlich gut befunden. Ein Freund hat ihn als den ’spannendsten Film der Welt‘ bezeichnet und ich musste wirklich stutzen, als sich seine Aussage in der Hälfte des Films bewahrheitet hat. Ok, vielleicht nicht der spannendste der Welt, aber das ist in meinen Augen auch nicht zu schaffen. Ich kann jetzt nicht mit Fachwissen über die perfekte Inszenierung der Coens fachsimpeln und über ihr das Können der Brüder schreiben, dazu bin ich nicht in der Lage. Was ich aber sagen kann ist, dass der Film durch wenige, einfache Situationen eine Menge an Intensivität herausholt und den Spannungspegel beträchtlich hoch hält. Nicht zuletzt trägt Javier Bardem dazu bei, dass der Film auch einen wahnsinnigen Charakter besitzt, der mir (vielleicht berechtigt) oscarwürdig eine Gänsehaut verpasst hat, alleine schon wegen seinem gruseligen Verhalten und seinen Blicken. No Country for Old Men sollte man sich nicht entgehen lassen, auch wenn er für mich nicht die ultimative Spitze eines perfekten Films darstellt – Die Kritiken haben nichtsdestotrotz zu 80% vollkommen Recht.

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Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street
Johnny Pepp singt. Die Frau, die stets die gleichen Rollen spielt, auch. Und Borat ist auch mit von der Partie. Achja, Snape ist auch mal wieder ein fieser Schurke, der auf jedem rumhackt. (Unkontrollierter, inhaltlicher Mega-Einschnitt =) ) Musicals sind toll. Der Trailer hat schonmal gezeigt, dass das Singen nicht das Problem von Sweeney Todd sein würde, denn das können die Akteure überraschenderweise sehr gut. Mein Problem mit dem Film war einfach nur, dass mir die Lieder nicht immer gefallen haben, ein großer Minuspunkt in einem Film, der von der Musik lebt. Die Kulisse ist toll – schön düster und geheimnisvoll (Im Kontrast: Die Traumszene in bunt ist auch sehr sehr gelungen). Das reichlich fließende Blut war auch splattermäßig spaßig, hat mich jetzt aber auch nicht immer so überrascht oder weggehauen wie bei den ersten Malen. Und dieser Junge! (Hmja, ich mein eigentlich den kleinen Jungen und den Jugendlichen Nebendarsteller) Naja…Ein Meisterwerk wie Moulin Rouge ist Todd in meinen augen nicht, aber gut.

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