Kleine Gedanken über meine Serien

Die Studienzeit hat mir viel Zeit – womöglich auch Motivation – geraubt, um auch nur ansatzweise etwas über meine geliebten Serien zu schreiben, geschweige denn komplette Reviews anzufertigen. Deshalb nutze ich mal die besinnliche Zeit etwas dafür, um sie etwas zu würdigen und sogleich auch zu bewerten, wenn auch ohne aussagekräftigen Punktewertungen. Fangen wir mal an, obgleich ein paar der Serien noch nicht ihr Staffelfinale gefeiert haben.

Heroes Staffel 3: Villains, der Titel dieser Staffel und sogleich der Grundgedanke jeder Folge. Gute werden böse und Böse werden gut, haben sogar Kinder und führen ein wunderbares Leben. Eine fantastische Prämisse, die man hier bietet und auf jeden Fall ein Schritt interessanter als das Angebot der zweiten Staffel. Fähigkeiten werden nicht nur biologisch weitergegeben, sondern können auch durch die Spritze verliehen werden. Ein Mann kann sie dir aber sogar ohne jeglichen Aufwand wieder von dir nehmen: Arthur Petrelli, Vater von Nathan und Peter und die wohl beste Addition zum Heroes Cast.
Staffel 3 ist unterm Strich ziemlich kurzweilig und interessant gewesen, konnte überzeugen und zum Ende hin wieder richtig Spannung erzeugen. Die Vorahnung auf die vierte Staffel ist halbwegs positiv, aber immernoch ausreichend, um sie auf jeden Fall zu sehen.

Gossip Girl Staffel 2: Ein Hoch auf Chuck, für mich das Highlight der bisherigen Staffel. Großartigste Folge stellt unangefochten Nr. 13 Oh Brother, Where Bart Thou dar. Chuck – oder besser Ed Westwick – brilliert und dominiert das Geschehen auf allen Ebenen, eine Folge, die mich seit langem wieder berührt hat. Das Liebesgeständnis von Blair, der plötzliche Tod von Bart Bass und alles drum herum.
Gossip Girl, eine Serie, von der man nicht viel erwartet hat, mich aber immernoch irgendwie einnimmt.

Friday Night Lights Staffel 3: Was soll man großartiges noch sagen? Eine zu Unrecht fast vergessene Serie, die auf so vielen Ebenen überzeugen kann, eine Menge Drama besitzt und einen – vorausgesetzt man verfolgt die Geschichten der Charaktere – wirklich berührt. Dieser docudrama-style, eingefangen mit der Handheldkamera ist stets eine Variante, um außergewöhnliche Perspektiven zu durchleuchten und besonders durch Closeups viel mehr Gefühl zu projizieren, als sonst einer es kann. Friday Night Lights gehört seit langem zu meinen Lieblingsserien und wird es auch noch wahrscheinlich lange bleiben.

Dexter Staffel 3: Ich glaub ich brauche hier nichts weiter zu schreiben. Einfach eine herrliche Serie, die wirklich über diese Zeit erstreckt auf einem hohen Niveau unterhalten kann und das auch in der weiteren Staffel sicherlich schaffen wird. Ein Baby ist auf dem Weg und Dexter um ein Problem reicher. *freu*

Ugly Betty Staffel 3: Siehe bedingt Dexter, nur, dass es sich hier um eine wirklich anderes Metier handelt. Zwar gibt es hier und da einige Schwächen, die aber in weiteren Episoden wieder wett gemacht werden. Betty ist und bleibt das fröhlich, grinsende Proton, das sie nun mal ist. Leider findet man noch keine wirklichen Highlights, was aber durch die anhaltende Stimmung in der Serie nicht wirklich das Sehvergnügen mindert.

The Big Bang Theory Staffel 2/How I Met Your Mother Staffel 4: Insgesamt 6 Staffeln, der Spaßfaktor bleibt. Beide Serien bleiben konstant auf ihrem Niveau und wissen wie man einen zum Lachen bringt. Leider musste ich aber bei TBBT immer deutlicher feststellen, dass Rajesh und Howard immer mehr zu Randfiguren werden, was ich ziemlich schade finde.

The IT Crowd Staffel 1-3: Die Entdeckung des Jahrhunderts. Dank der Empfehlung meiner Schwester bin ich um eine sehr witzige Serie reicher. Was für eine komische Ansammlung von Geschichten, die die drei – korrigiere: zwei – IT-Experten da erleben. Die Charaktere sind allesamt so unglaublich originell und uberwitzig, gleichzeitig aber auch super sympathisch, das konnte ich in den ersten Sekunden nicht glauben. Als Krönung der britische Akzent – herrlich!

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7 Gedanken zu “Kleine Gedanken über meine Serien

  1. Ohja, The IT Crowd bekommt auch meine vollste Empfehlung für jeden, der dem skurilen Humor nicht abgeneigt ist und den britischen Akzent mag 😉

    Heroes ist auch unter meinen Freunden nicht mehr wirklich so beliebt wie früher, aber ich finds immernoch ziemlich spaßig zu gucken. ~

  2. Mit feiertagsbedingter Verspätung natürlich auch noch ein bisschen Senf von meiner Seite aus.

    Bei Heroes kann ich eigentlich nur zustimmen. Macht weiterhin sehr viel Spaß.

    Gossip Girl verfolge ich zwar weiterhin, aber der Spaß-Faktor aus S01 ist etwas abhanden gekommen. Mir ist das Ganze mittlerweile doch etwas zu überkandidelt, zu soapig. War zwar durchaus schon in der ersten Staffel so, aber da gings mir noch nicht so auf den Keks.

    Die DVD-Box zur ersten Season von FNL hab ich mir zuletzt aus den USA mitbekommen, als ich im Rahmen eines „Buy one, get one free“ noch was mitnehmen durfte. Bin gespannt.

    Dexter wird jetzt mit den letzten beiden Episoden abgeschlossen. Freu mich sehr, nachdem die bisherige Season wieder einmal wirklich klasse war.

    Du schaust tatsächlich Ugly Betty?? =)

    TBBT, HIMYM und IT-Crowd sind weiterhin absolut exzellente Serien, die mich Woche für Woche sehr zum Lachen bringen.

    @bullion
    IT-Crowd ist wirklich ein MUST SEE! Sind ja nur 3×6 Episoden.

    • @Hirngabel: Viel Spaß bei Friday Night Lights 😉 Aber ich bin nicht Schuld, wenn die Serie dir nicht gefällt 😀
      Und ja, ich gucke tatsächlich Ugly Betty. Find die Serie spaßig =)

      Ich hole btw jetzt gerade Prison Break wieder auf. Mal gucken wie das alles enden wird. Bisher gehts noch akzeptabel gut ab ;D

  3. Mach dir mal keine Sorgen, Du bist ja nicht der Einzige, der FNL empfiehlt. =) Ich bin da auch recht zuversichtlich, dass mir das schon zusagen wird.
    Und abgesehen davon, habe ich auch nicht wirklich viel Kohle für das Ding ausgegeben – war ja schließlich ein Angebot.

    Doch, PB macht weiterhin Spaß. Man muss sich halt einfach darauf einlassen, dass das geniale Niveau der ersten beiden Staffeln (ja, ich nenne bewusst beide Staffeln) nicht wieder erreicht werden kann, sondern man hier „nur“ noch mehr oder weniger konsequent, das Universum zu Ende erzählt. Und das gelingt durchaus ansprechend, wie ich finde.

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