Scenes I Love: Ellen Burstyn Monolog – Requiem For A Dream

Es ist mal wieder so weit. Eine weitere Szene, die mir nicht aus dem Kopf gehen will und die ich – um ehrlich zu sein – auch gar nicht vergessen will. Denn was man in der Szene zu sehen bekommt ist schlicht und ergreifend unvergesslich. Ellen Burstyn erhebt sich in diesen Minuten zum absoluten Highlight von Requiem For A Dream und durchschlägt jeden harten Kern in jedem ach so harten Kerl. Wer bei diesem Monolog keine Sympathie für die Figur Sara entwickelt, sie nicht bemitleidet in ihrer trostlosen Wohnung und ihre Einsamkeit nicht weiter beachtet, nicht gerührt von ihren Worten ist: Derjenige hat kein Herz.

What have I got Harry, hm? […] I’m alone. Your father’s gone, you’re gone. I got no one to care for. What have I got, Harry? I’m lonely. I’m old.

Ich muss zugeben, dass ich Ellen Burstyn nur noch in Darren Aronofskys darauffolgendem – und ziemlich enttäuschenden – The Fountain gesehen habe, und dort hatte sie lediglich eine winzige Rolle, die einem Cameo gleicht. Deshalb ist ihre Darbietung in Requiem umso grandioser und wurde berechtigt mit einer Oscarnominierung belohnt. Zwar musste sie ansehen wie diese Trophäe an (oh mann…) Julia Roberts ging, die eigentliche Gewinnerin ist sie aber trotzdem. Ich hab mich mal gefragt, warum viele das grandiose Requiem For A Dream nur einmal gesehen haben und dann nie wieder. Zweimal in zwei aufeinanderfolgenden Tagen ist meine bisherige Bilanz und es wird sicherlich noch eine Sichtung folgen, und sei es nur wegen dieser Szene:

Requiemsceneilove

I like the way I feel. I like thinking about the red dress and the television and you and your father. Now when I get the sun, I smile.

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6 Gedanken zu “Scenes I Love: Ellen Burstyn Monolog – Requiem For A Dream

  1. Wirklich eine gute Szene und als ich sie mir aufgrund deines Artikels angeschaut habe, habe ich sehr große Lust noch mal RfaD zu sehen.
    Ach ne der Film ist einfach zu gut(die Szene natürlich dann auch).
    Zu meiner Bilanz an Sichtungen: Ich bin mir ziemlich sicher den Film schon öfters als 4x gesehen zu haben, was eigentlich zu selten ist (-;

  2. Warum Julia? Warum? Warum? Warum? 😦

    Habe den Film vor ein paar Jahren mal gesehen und denke, dass es auch noch eine Weile bis zur nächsten Sichtung dauern wird. Nichtsdestotrotz: Großer Film, große Szene.

    • @pramudiya: Hmja, hab dir ja schon gesagt, dass zweimal „hintereinander“ bei mir schon was ist 😀

      @fincher: Jup 😉 Manchmal reicht halt nur eine Szene aus, um Lust auf einen Film zu bekommen. Wenn das blöde Studium nicht wäre, dann würd ich ihn mir jetzt angucken xD

      @the gaffer: Ich verstehe es auch nicht, warum die Julia den goldenen Jungen bekommen hat. Die Welt (oder auch nur die Jury) ist einfach ungerecht (und hat keine Ahnung ^^).

  3. „Warum Julia? Warum? Warum? Warum? :-(“

    Weil Julia eine absolut großartige Schauspielerin ist, die ihr Handwerk wirklich versteht. Was haben bloß alle gegen die Roberts? Was nur? Was nur? Was nur? 😀

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