Snapchat, Fotografie und das soziale Netzwerk

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Nachdem ich den Artikel von Katja Kemnitz auf Kwerfeldein gelesen habe, dachte ich mir, dass ich auch meine kleinen Gedanken über Snapchat aufschreiben könnte. Ob das nun so wichtig ist, sei mal dahingestellt.

Seit dem Artikel habe ich auch mehr gesnapped und habe mich wirklich gefragt, ob es tatsächlich etwas bringt. Abseits davon, dass mein Handy einfach manchmal zu langsam ist überhaupt „wichtige“ Momente schnell auf der Straße einfangen zu können bzw. Snapchat gerade der Akkusauger Nr. 1 ist, kann ich noch keinen großen Mehrwert finden.

Die Krux des Ganzen: Man muss auch Menschen kennen, die diese App tatsächlich benutzen. Am besten natürlich persönlich. Noch ziemlich am Rande des Fotografiekreises im Raum NRW/Köln kenne ich tatsächlich nur sehr wenige, die Snapchat überhaupt benutzen. Das soziale Netzwerk ist es gerade, was Snapchat für mich ausmacht. Man interessiert sich für das Leben des anderen und kann einen Einblick bekommen. Natürlich gibt es zahlreiche berühmte Persönlichkeiten, auch Fotografen, die Snapchat regelmäßig benutzen, doch will ich wirklich immer reiche Menschen sehen, die ständig auf Reisen gehen, ihren Kaffee trinken, am Strand chillen? Ok, die Hälfte meiner Bekannten ist tatsächlich auch so, von daher ist dieser Punkt vielleicht nicht so toll. Nimmt man jedoch Chase Jarvis z.B. – er snapped ziemlich viel und benutzt es auch sehr als soziale Plattform und sein Exposure noch mehr zu erweitern. Ich kann nur wenig damit anfangen. Mich interessiert es eher wie er seine Fotos macht, was für Behind the Scenes Sachen es gibt, die mich weiter bringen und nicht einen Snap, der mich dazu bringen soll auf irgendwelche Seiten zu gehen. Und da ist es wieder: Es kommt auf den Menschen an – und da ist es am besten, dass man diesen auch kennt. Es ist zwar vielleicht witzig Jared Leto auf irgendwelchen Reisen zu sehen, aber so viel bringt mir das nun auch nicht.

Das Gute, was ich an Snapchat sehe: Dass man seinen Alltag zeigen kann, wie man selbst möchte. Entweder in kleinen Ausschnitten oder mit tausend, nacheinander gefilmten kleinen Videos. Das kommt auf jeden persönlich an. Und als kreative Person kann man immer versuchen jeden Snap so kreativ zu gestalten wie es geht, somit auch im Alltag nach schönen Motiven zu suchen und sich selbst und der Welt (bzw. den Followern) zu zeigen, wie man die Welt sieht.

Alles in allem ist Snapchat immer noch spaßig. Ich werde es natürlich weiterhin benutzen. Das Drumherum muss nur mehr ausgebaut werden.

Dieser Beitrag wurde auch auf meiner Seite khitos.com veröffentlicht ~

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