Parenthood – Season 1

Um eines schonmal klarzustellen: Ich war sehr gutmütig mit dieser Serie bzw. dieser Staffel. So gutmütig, wie es auch Eltern gegenüber ihren Kindern sein sollten. Nicht zu streng, aber im Gegenzug auch nicht  zu wohlwollend. In Parenthood geht es halt um das Leben als Eltern. Drei Generationen einer Familie werden portraitiert, vom kleinsten fünfjährigen bis hin zum Opa. Es wird die Familie Braverman vorgestellt. Eine Vorstadt Musterfamilie, verhältnismäßig reich, die Kinder der Eltern sind selbst schon Eltern und haben ihr eigenes Heim und die eigenen Kinder. Und auch das Familienmitglied, das noch kein Elternteil ist, wird unerwartet Vater. Dass das alles zusammenpasst wird man schon in der ersten Episode zu sehen bekommen. Parenthood dreht sich um diese eine Familie und deren alltägliche, aber auch außergewöhnliche Probleme.

Probleme gibt es in einer Familie natürlich immer. Das Leben schenkt einem ständig welche, man muss nur wissen, wie man damit umgehen soll. So wäre da zum einen die scheinbar perfekte Familie, Eltern Adam (Peter Krause), Mutter Kristina (Monica Potter), deren Sohn Max (Max Burkholder) mit dem Asperger-Syndrom diagnostiziert wird. Dadurch werden die Eltern in eine Situation geworfen, die der objektiven Perfektion der Familie einen großen Risse verleiht. Sie müssen sich nun mehr um Max kümmern und dazu auch sehr viel Vermögen einbüßen, damit er auch die richtige Behandlung erfährt. Etwas vernachlässigt wird dabei die größere Tochter Haddie, Sarah Ramos, 15 Jahre alt, die schon seit Ewigkeiten damit rumplagt, dass sich die Eltern nur mit Max beschäftigen und ihr wenig Aufmerksamkeit schenken, obwohl sie die guten Noten nach Haus bringt und auch sonst die scheinbar perfekte Tochter darstellt. In dem Alter hält man es schonmal nicht mehr aus ständig nicht beachtet zu werden, sodass die Rebellion gegen die Eltern beginnen kann.

Weiterhin ist da Mutter Sarah (Lauren Graham), die mit ihren beiden Kindern Amber (Mae Whitman) und Drew (Miles Heizer) von Fresno aus zurück in das Elternhaus einziehen, um einen Neustart zu wagen. Die drei stellen zunächst das komplette Gegenteil zu Adam und Kristina dar. Sie hatten stets Probleme in Fresno, Sarahs Ehemann ist nicht mehr, Sarah hatte wenig Erfolg in ihrer Karriere und auch Tochter Amber ist schon seit Ewigkeiten in ihrer rebellischen Phase. Sohn Drew ist da her der Ruhige, der etwas darunter leidet und mit der Lücke in der Familie, der Vaterfigur, zu kämpfen hat.

Dann wäre da noch Julia (Erika Christensen) und Joel (Sam Jaeger), die eine kleine Tochter haben. Das Problem in dieser Familie ist hauptsächich Eifersucht. Einmal eine andere Hippimutter Rachel, die sich oft an Ehemann Joel ranzumachen scheint und dann Timm, der sich früher an Julia rangemacht hat. Diese Familie ist modern, Julia arbeitet als Anwältin und Joel bleibt als Hausmann daheim und kümmert sich um das Töchterlein.

Diese Erfahrung mit Kindern hat  Crosby (Dax Shepard) noch nicht gemacht. Er ist eher der freie, ulkige Mensch, der sein Leben genießt und noch nicht mit ernsten Dingen konfrontiert wurde. Er lebt auf einem Hausboot und hat Angst vor ernsten Beziehungen bzw einer ernsten Beziehung mit Kind. Eines Tages kommt Jasmine (Joy Bryant) zu ihm und stellt ihm seinen fünfjährigen Sohn vor. Seine Freundin ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr wirklich relevant, da Crosby mehr und mehr zum Vater wird und die tatsächliche Mutter wichtiger wird.

Zuletzt sind da noch die Eltern der Eltern. Am Anfang noch unwichtig, steigt ihre Relevanz in der Staffel. Sie leben eigentlich erstmal nur nebenher im Hause, haben aber auch ihre Probleme, zum einen finanzielle und zum anderen geheimgehaltene Wunden, die langsam zum Vorschein kommen.

Parenthood konnte mich gerade am Anfang mehr bei der Stange halten, als später. Es gab eine wichtige Figur, Sarah, die im Elternhaus einen Neustart mit ihrer eigenen Familie versuchen möchte. An sie konnte man sich halten und die Sympathie und das unmittelbare Interesse ist hauptsächlich der bezaubernden Lauren Graham geschuldet, der einfach eine liebenswürdige Aura umgibt. Dann kommen aber alle anderen Probleme dieser großen Familie zum Vorschein. Ein neuer Sohn, Pubertät, Ziellosigkeit, etc…das ist alles schön und gut, aber gerade diese Probleme scheinen keine Probleme zu sein. Jedenfalls werden sie nicht so dargestellt. Mit der sanften Akkustikgitarrenmusik, die dann in ernsten Momenten ihre ersten Töne von sich gibt und die weinenden Gesichter, die dann aber doch erleichtert ein sicheres Happy End finden. Das alles ist zu wischiwaschi, ohne wirklich ernst zu sein, ohne, dass man das Gefühl hätte etwas stehe wirklich auf dem Spiel für diese Familie. Man spürt nicht, dass es wirkliche Probleme sind, denn dafür ist Parenthood zu sanft. Das Leben ist aber nicht so sanft und endet auch nicht immer in einem Lächeln. Parenthood möchte aber auch gerade nicht die harte Realität sein, sondern die perfekten Vorstadtfamilien darstellen, die ihre kleinen Problemchen haben, an denen sie jeder für sich persönlich wachsen.

Es gibt mit dieser Einstellung aber dennoch viele authentische Situationen, die auch wirklich sympathisch und überzeugend vom sympathischen Cast durchgespielt werden. Da wäre zum Beispiel die Beziehung von Adam zu seiner Tochter, die einen Freund hat. Diese Vater-Tochter-Beziehung ist interessant und endet sogleich auch in der besten Episode in der Staffel mit einer wunderbar effektiven, schlichten Szene, in der Adam endlich den Freund von Haddie trifft. Da ist Parenthood mit Sicherheit sogar um einiges realistischer als manch andere Serien, das kann man wohl sagen. Nur verliert sich die Serie schon im Verlauf der ersten Staffel in die Belanglosigkeit durch ihre Inszenierung und das Drehbuch. Als es noch nur mit Sarah um ihre Probleme ging, da funktionierte es noch, da konnte ich mich an ihr festhalten, aber dann kamen all die anderen und verwischten alles zu unwichtigen Nebenplots.

Woran man sich dennoch stets festhalten kann ist Adam, der für viele eine Vaterfigur darstellt. Diese Figur hat mich häufig an Eric Taylor aus Friday Night Lights erinnert, der auch eine Vaterfigur für viele seiner Footballspieler darstellt. Im Vergleich zu Eric ist Adam – wie viele selbst in der Serie meinen – einfach zu Mr. Perfect. Er ist für jeden da und ist auch stets der gute Ehemann. Ein paar Ecken hat er wohl, aber sonst? Nein, das ist wirklich zu harmlos. Es ist schön Minka Kelly in einer kleinen Rolle zu sehen zu bekommen, aber Parenthood ist leider nur nett, bietet einfach zu wenig Stoff, in dem man wirklich seine Gefühle investieren könnte. Vielleicht sollte man sich diese Serie aber auch erst anschauen, wenn man selbst Familie hat…

__________[ 6/10 ]__________

The Kids Are All Right – Zwei Mütter, zwei Kinder, ein Vater

Diese Rezension enthält einen kleinen Spoiler im letzten Absatz.

Wir leben in einer modernen Welt. Traditionelle Ehen zwischen Mann und Frau stellt längst nicht mehr die einzige Variante der Ehe dar. Es gibt sie, die homosexuellen Ehepartner, die – auch wenn eine ignorante Gruppe von Menschen es nicht wahrhaben will – die gleichen Probleme durchmachen und die gleichen Gefühle empfinden können, wie die traditionelle Art dieser im Grunde doch universalen Institution. In The Kids Are All Right geht es um Nic (Annette Bening) und Jules (Julianne Moore), ein Lesbenpaar, wohnhaft in Kalifornien, mit zwei Kindern: Laser (Josh Hutcherson), 15 Jahre alt, und Joni (Mia Wasikowska), 18 Jahre alt. Jede von den beiden Müttern hat jeweils eines der Kinder geboren. Es ist eine normale moderne Familie. Aber etwas ist doch nie wirklich normal. Irgendwo will man ja doch wissen, wer der eigentliche Vater der Kinder ist. So beginnen Laser und Joni Interesse daran zu gewinnen ihren richtigen Vater kennen zu lernen. Joni findet Papiere auf denen Spendernamen draufstehen. Der Mann, der dem Lesbenpaar sein Sperma im Wege einer Samenbank gegeben hat, wird ausfindig gemacht: Paul (Mark Ruffalo). Er ist Resterauntbesitzer und als einfacher, lässiger Mann stets zufrieden mit seinem Leben, obwohl er keinen Abschluss hat oder nie wirklich etwas gelernt hat. Die beiden Kinder lernen ihren richtigen Vater endlich näher kennen und bauen zu ihm eine Beziehung auf. Dass Paul nun im Leben der Kinder tritt gefällt Nic aber wenig, sie hat Angst ihre Familie dadurch zu verlieren. Und dabei hat sie nicht ganz Unrecht…

The Kids Are All Right ist eine Familien „Dramödie“, die durch ihre Prämisse mit dem Lesbenpaar zunächst ziemlich unkonventionell erscheint, dies aber im Grunde überhaupt nicht ist. Es steht nichts anderes im Vordergrund als die Familie. Und die ist – so wie das Leben halt will – eine, die zwei Mütter als Eltern hat. Regisseurin Lisa Cholodenko  schrieb mit Stuart Blumberg (Girl Next Door) das Drehbuch für diese Familiengeschichte. Was dabei herausgekommen ist, ist eine witzige, charmante und aufrichtige Portraitierung einer modernen Familie. Das Lesbenpaar hat die gleichen Probleme wie ein normales Paar. Nic als Ärztin muss stets erreichbar sein und hat einiges zu tun in ihrem Beruf. Jules dagegen hat es noch nicht geschafft etwas anständiges aufzubauen, auch wenn sie ein abgeschlossenes Architekturstudium besitzt. Die beiden sind ein Paar, das aus guten Gründen (männliche) Homo-Pornos schaut und ein normales Leben mit den Kindern führt. Die Probleme, die zwischen den beiden entfachen, werden durch Paul ausgelöst. Es ist der biologische Vater ihrer Kinder und eigentlich sollte er kein Teil der Familie werden. Fragen kommen auf: Sind wir zwei Mütter denn nicht genug?

Die Antwort auf die Frage ist einfach: Nein. Jedenfalls in diesem Fall. Die Kinder sind neugierig und einmal gewusst wer der Vater ist, der nach den ersten Treffen immer sympathischer wird, kann man diese Person nicht so schnell wieder loslassen. The Kids Are All Right hat bis zu diesem Zeitpunkt zunächst nur seine Komödienseite offenbart. Mit dem Eintritt von Paul kommen zwar immer noch Witze auf, die werden aber mit der Zeit immer mehr umhüllt mit weiteren Gedanken und Aktionen der Beteiligten, die die ganze ungewohnte Situation, die sich aufgelockert zu haben schien, nur noch schlimmer machen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wandelt sich der Film und zeigt seine dramatische Seite, die ich persönlich um einiges überzeugender empfand als die ersten Witze. Der Grund dafür sind die Akteure, die gerade hier zeigen können, wie gut sie sind und ob sie überzeugen können. Zum Glück können sie es. Und wie sie es können.

Gerade in diesen bestimmten Kernmomenten zeigt die dreifach Oscar nominierte Bening ihre überzeugende Darstellungskunst. Man glaubt ihr alles, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Sorgen. Es gibt eine eindringliche Szene im Film, in der sie etwas erfährt oder wenigstens vermutet zu glauben. Man hört sie nur atmen, die Kamera ist nur auf sie gerichtet, sie schaut die anderen Personen um sich herum an, ihre Gedankenwelt gibt sie nicht ausdrücklich preis, aber man weiß mit einem Blick auf ihr Gesicht was sie durchmacht und es schmerzt irgendwo in einem selbst.

Neben Bening sind die anderen Akteure auch hervorragend in ihren Rollen, mit ihren authentische Gesten, Blicken und glaubwürdigen Verhaltensweisen jedes einzelnen Charakters. Man könnte sagen, dass The Kids Are All Right der Film mit dem besten Ensemblecast in diesem Jahr ist. Denn ganz besonders erfreut hat mich die Darstellung von Joni durch Mia Wasikowski, die man wohl zunächst nur aus Alice im Wunderland kennen wird. Sie spielt die 18-jährige Joni so gut, so gefühlvoll und authentisch, dass ich ihr ihre Rolle voll und ganz abgekauft. habe. Natürlich hilft es erst 21 Jahre alt zu sein, um gerade so eine Rolle, so nah an der Realität, zu spielen, aber nichtsdestotrotz ist ihre Performance in jeder Hinsicht perfekt, genau so wie quasi der Rest des Casts. Im Film wird sie aus dem Elternhaus ausziehen um aufs College zu gehen. Als dieser Zeitpunkt endlich erreicht wird und das Drama ihren Abschluss findet werden mit Sicherheit – gerade auch durch Wasikowskis Performance – dem ein oder anderen die Augen feucht. Mit dieser letzten Sequenz endet The Kids Are All Right, ein Film, der die universalen Familienthemen aufgreift, sie sympathisch und emotional auflädt und die Zuschauer wieder in die Welt entlässt, die sie eigentlich nicht verlassen haben.

__________[ 8,5/10]__________

Für Sneakfilm

 

Breaking Bad – Season 1 & 2

Wer hätte gedacht, dass der kauzige Hal aus Malcolm Mittendrin der nächste große Undergroundboss der Drogendealerwelt werden wird? Ich jedenfalls nicht. Breaking Bad verhilft Bryan Cranston zu einem neuen Kultstatus, mitdem er neben seiner bisherigen freudig, aber tragisch komischen Rolle als Hal endlich seine dunklen Seiten zeigen kann. In neuer Gestalt als Mr. White, Walter H. White. Die Prämisse dieser Hitserie ist geradezu aus dem alltäglichen Leben gegriffen: Walter – überqualifizierter Chemielehrer an einem College – erfährt eines Tages, dass er Lungenkrebs und deswegen nur noch wenig Lebenszeit auf dieser Welt hat. Aufgrund einiger Umstände kommt er auf die Idee, diese restliche Zeit sinnvoll zu nutzen und seiner Familie, die bald um ein Kind reicher wird, ihre finanzielle Zukunft so gut es geht zu sichern. Die Idee: Drogen verkaufen. Als gekonnter Chemiker kennt er sich bestens aus und kann mit einem früheren Schüler – Jesse Pinkman, gespielt von Aaron Paul – das reinste, qualitativ beste Chrystal Meth herstellen, dass es auf den Straßen zu kaufen gibt. Seiner Familie erzählt er davon nichts. Er besitzt ab dem Zeitpunkt ein Doppelleben, was im Laufe der Zeit nicht nur ihn zerrütten wird, sondern auch alle Menschen um ihn herum.

Breaking Bad ist eine Mischung aus Familiendrama und Undergroundthriller. Manchmal weiß man gar nicht, welche Seite an dieser Serie eigentlich die spannendere ist. Denn nicht nur das Treffen mit verrückten Drogendealern und ihren Gewaltausbrüchen und das gefährliche Spiel mit der Knarre machen den Nervenkitzel aus. Auch die Familiendynamik im Hause White ist gefährlich. Walter White ist ein stolzer Mann, der selbst für sich und seine Familie sorgen will. Er will nicht von anderen finanziell unter die Arme gegriffen werden – mit Verachtung spricht er einmal von charity. Nein, Walter möchte kein Mitleid und auch zu keinem Wohltätigkeitsfall verkommen. Mit dem Drogen schafft er es eine Zeit lang immer Geld anzuhäufen, jedoch kann er es nur beschränkt – durch Lügen, auf denen Lügen folgen – benutzen, geschweige denn seiner Familie davon erzählen. Das Doppelleben wird ihm sehr schnell zum Verhängnis. Das Vertrauen in der Familie, besonders seitens seiner Frau Skyler (Anna Gunn), ist drauf und dran komplett in seiner Substanz zerstört zu werden.

Ausgeklügelt wirds, wenn man nicht nur die kleine Familie White ansieht, sondern auch die Schwester von Skyler und deren Mann hinzufügt. Marie (Betsy Brandt) ist eine kleine Bitch, deren Verhalten man manchmal überhaupt nicht rational erklären kann. Was jedoch viel interessanter ist, ist ihr Mann Hank (Dean Norris). Der ist nämlich angestellt bei einer kleinen Institution namens DEA – Drug Enforcement Administration. Seinen schlechten, dazu noch makaberen, Humor lässt er so so oft es geht heraus und grinst sich in fast allen Situationen einen ab. Das macht es nur noch schlimmer, da die gute Miene dem neuen Drogendealer der Szene doch so nahe steht und dies zu brisanten Dialogen und riskanten Situationen führt. Heisenberg ist der Name, den sich Walter gegeben hat und mitdem er seine Geschäfte führt. Heisenberg ist derjenige, den das DEA sucht, verfolgt und zur Strecke zu bringen versucht.

Zeitgleich führt Heisenberg seine Geschäfte mit seinem kongenialen Partner Jesse durch. In immer größeren Mengen, mit mal verrückten Kunden und mal mit stoisch, unauffällig wirkenden Käufern. Es gibt Tote, es gibt Blut, es gibt verängstigte Augen, die Schutz hinter einer Sonnenbrille suchen. Und dann gibt es noch einen zwielichtigen Anwalt, stupide esses und eine Sucht, die Jesse nicht loslässt. Chrystal Meth ist lange nicht mehr die einzige Droge, die hier geschnupft wird.

Trotz des gefährlichen Terrains, in dem sich Breaking Bad abspielt, und der empflindlichen Krebsthematik, bleibt Breaking Bad auf einem guten, aber nicht überwältigenden Niveau. Es steckt mehr Potential in dieser Serie, welches noch nicht ganz ausgeschöpft wurde. Es gibt keine Episode, die speziell hervorsticht, dafür aber auch keine, die wirklich schlecht ist. Dafür gibt es exzellente schauspielerische Leistungen zu sehen. Bryan Cranston trägt die Serie zu 73% großen Teilen mit seiner Darstellung dieses liebevollen, tragischen, aber gleichzeitig mutigen, ehrgeizigen, stolzen und harten Mannes. Nicht grundlos wurde er dafür zweimal mit einem Emmy geehrt. Alles in allem ist Breaking Bad nicht die konventionelle Serie, die man sonst zu sehen bekommt. Aber das ist doch in keinster Weise schlimm, oder? Im Gegenteil! Let’s cook, yo!

Beide Staffeln:

__________[ 7/10 ]__________

P.S.: Aufgrund einiger Beschwerden, will ich darauf aufmerksam machen, dass ich in keinster Weise das Zubereiten oder das Konsumieren von Drogen befürworte. Ich hab die Serie eher als unterhaltsamen, unkonventionellen Einschlag in die Serienlandschaft gesehen, die moralischen Dilemma zwar erkannt, sie aber nicht als wichtigstes Kriterium meiner Sichtung verstanden. 😉