Top 9: Die besten TV-Paare

Liebe, Liebe, Liebe. Das gibt es natürlich auch in allerlei Serien. Aber oft ist es künstliche Liebe, geschauspielert, gerade ohne den Einsatz des Herzens. Hier ist meine Liste der besten TV-Paare. Ich vergesse ständig bestimmte Personen, die eigentlich irgendwo hingehören, von daher kann mir das hier auch sehr gut passieren. Wie immer war mir nur klar wer auf Platz 1 stehen würde. Ich habe nach Kriterien ausgewählt, die man vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann, aber mich und meine Gedankengänge können viele Menschen nicht nachvollziehen, von daher ist es vielleicht nicht so schlimm bzw. interessanter. Nun denn. Ich wollte Paare, die ich zu aller erst selbst mag, die einfach sympathisch sind. Dann sollte das Paar selbst in der Serie zueinander passen, die Chemie und knisterknister halt. Dann kommt die ganze Interaktion innerhalb der Serien zwischen den beiden Beteiligten ins Spiel. Hier wird es schwierig für Comedyserien, da diese weniger Wert auf die Beziehungen legen. Da haben Dramaserien den Vorteil, aber die Liste wird  nicht so einseitig werden. Ich finde, wie immer nur sehr schwer weitere Paare, die wirklich in die Liste gehören. Aus diesem Grund bin ich für weitere Vorschläge immer offen und interessiere mich auch für eure liebsten Paare. Ab Platz 4 wirds etwas wackelig mit meiner List…aber nunja, los gehts:

9. Ned und Chuck aus Pushing Daisies

Ich habe nur ein paar Episoden von Pushing Daisies gesehen und aufgehört, als ich erfahren habe, dass die Serie abgesetzt werden sollte. Ich weiß auch nicht was früher in mich gefahren ist. Ich mochte die Serie sehr und besonders dieses süße Pärchen. Dieses steht so weit hinten, weil ich wirklich nur wenig von den beiden gesehen habe, aber ihr Zusammenspiel sehr entzückend fand und die beiden einfach…ein..ja, süßes Paar sind. 😀

8. JD und Turk aus Scrubs

Cheate ich hiermit? Kommt schon, JD und Turk sind das einzige wahre Paar in Scrubs gewesen und was für eins. Ich liebe wie diese Bromance so zelebriert wird, stolz und wann immer es geht. Und das wichtigste: Die beiden lieben sich doch wirklich. Eine etwas andere Liebe, aber Liebe nichtsdestotrotz.

7. Michael und Sara aus Prison Break

Ich weiß auch nicht. Da war wirklich was zwischen den beiden. Die Serie an sich ist immer ein Stück schlechter geworden, aber mir gefiel immer die beiden gemeinsam zu sehen. Es ist doch eine tolle Geschichte, vom Häftling verführt und dann draußen gemeinsam überleben. Und das Ende war ziemlich traurig…

6. Lily und Marshall aus How I Met Your Mother

Lily und Marshall stellen ein sehr tolles Paar dar – schon und besonders in der ersten Staffel mit dem besten Moment der gesammten Serie bisher. Mir gefällt die romantische Vorstellung von den beiden. Sie sind so lange zusammen und lieben sich noch immer. Wenn es darauf ankommt sind die beiden das emotionalromantische an How I Met Your Mother (auch wenn Barney so langsam herankommt ;))

5. Chuck und Blair aus Gossip Girl

Ich bin gemein, glaube ich. Eine so banale Serie vor vielen anderen tollen Serien zu stellen. Aber wenn ein Paar den einzigen Grund darstellen, warum ich die Serie überhaupt weiter schaue, dann haben sie es schon verdient irgendwo weiter vorne zu sein. Die beiden gehören einfach zusammen. Ich liebe das Hin und Her zwischen den beiden und die Gegenüberstellung von diesen großen Polen. ‚I’m Chuck Bass‘, das genügt, um klarzustellen mit welcher großen Person man es zu tun hat. Und Blair Waldorf ist in Upper Manhatten auch kein unbekannter Name. Sie sind große Figuren, die gemeinsam einfach zu mächtig sind und das Gleichgewicht der Welt zerstören könnten. Umso witziger und unterhaltsamer ist der Werdegang von Chuck, der es dann endlich schafft die drei Worte zu sagen, vor denen er sich immer gedrückt hat. Wundervolles Paar, ja.

4. Pam and Jim/Michael und Holly aus The Office US

Und schon wieder: Es gefällt mir den Werdegang von Paaren mitzuerleben. Freundschaft, der erste, gescheiterte Versuch der Liebe, Abstand, Spannungen, Freundschaft und dann endlich, endlich gegenseitige Liebe. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit die Serie nochmal geschaut und ich kann nicht drumherum neben dem großen, offensichtlichen Pärchen auch Michael und Holly zu erwähnen, da die beiden einfach perfekt zueinander passen und neben Pam und Jim das zweite große Pärchen bei The Office US darstellen. Da ich kein tolles Bild von Michael und Holly gefunden habe muss man sich mit dem einen begnügen. Gerade im Hinblick auf den neuesten Verlauf in Staffel 7 wird man Michael und Holly gratulieren müssen. Sie denken gleich, sie fühlen gleich und haben den gleichen Humor – die beiden gehören auf jeden Fall zusammen und haben mich mit ihrer Beziehung sehr gerührt. Wenn ich aber zurück zu Pam und Jim komme, da habe ich eine Szene entdeckt, die mich ziemlich mitgenommen hat: Staffel 4 Episode 4 – Dwight ist bedrückt, weil Angela und er auseinander gegangen sind und Angela mit Andy ausgehen wird. Jim geht im Treppenhaus zu ihm, wo er gekauert gegen der Wand sitzt. Jim erzählt ihm, warum er Scranton verlassen hat (wegen Pam) und was für Schmerzen er hatte. Die Aufnahme, in der Dwight traurig zur Wand blickt, am Weinen und Jim nachdenklich leicht in seine Richtung schaut – grandioser stiller Moment. Danach geht Jim wieder ins Büro und küsst Pam, da ihm gerade in diesem besonderen Moment wieder bewusst wurde, dass sie nun zusammen sind und er sie liebt.

3. Chandler und Monica aus Friends

Bei Friends Pärchen war ich mir nicht so sicher. Mir gefielen aus Sympathiegründen Chandler und Monica stets mehr als Ross und Rachel. Letztere waren ja eigentlich das Pärchen, dass quasi repräsentant für Friends stand, und doch mochte ich das andere Pärchen lieber. Eher im Hintergrund und auch wenn sie im Verlaufe der Staffeln nicht mehr ihre gewohnte Form liefern konnten, so macht es doch Spaß von den früheren Staffeln an Stück für Stück den Weg der beiden mitzuverfolgen, wie sie sich erst als Freunde näher kamen und dann schließlich heiraten. Beim Heiratsantrag der beiden kommen mir immer noch die Tränen.

2. Matt und Julie aus Friday Night Lights

Matt und Julie, Matt und Julie. Friday Night Lights ist ja eh die vernachlässigste, beste Serie, die es in den letzten Jahren gab. Die Dynamik zwischen allen Charakteren ist so ausgereift und glaubhaft, besonders in der Taylor Familie, dessen Familiendynamik einfach nur überwältigend ist. Eine Familie…aber dazu später einmal. Matt und Julie sind ein Paar, wie jedes andere Pärchen, jung und verliebt und nicht ganz sicher was sie in der Zukunft machen werden und ob sie überhaupt zusammenbleiben werden nach der Schule. Der Werdegang dieser beiden ist mit vielen Problemen behaftet, es geht nicht immer harmonisch zu. Julie ist ein Charakter gewesen, die die Beziehung stets kompliziert gemacht hat, sie wollte was erleben, sie wusste aber nicht genau was sie wollte. Matt liebte sie, das wars, mehr nicht, mehr brauchte er auch nicht. Es war schmerzhaft und gleichzeitig rührend den beiden zuzusehen. Julie macht viel Mist, viel, viel Mist – aus diesem Grund sind gerade die letzten Folgen von Friday Night Lights umso bewegender gewesen. Die beiden sind zwar jung, aber sie lieben sich und – das zeigt die letzte Staffel besonders – sie gehören zusammen. Die beiden werden nur von diesen beiden überboten:

1. Tami und Eric Taylor aus Friday Night Lights

Tami und Eric Taylor, die Eltern von Julie, auch bekannt als Coach und Mrs. Coach. Die beiden stellen das perfekte Paar dar. Sie sind verheiratet, haben zwei Kinder, der eine Football Coach, die andere Beraterin in der Schule bzw. Schulleiter. Klingt langweilig, nicht wahr? Ist es aber bei weitem nicht. Die beiden sind wohl das größte Zugpferd von Friday Night Lights. Die beiden herrschen über Dillon, Texas. Naja, tatsächlich haben sie diese Stellung nur teilweise inne, aber wenn was nicht läuft, dann halten sie zusammen. Den beiden geschieht so, so, so viel Unrecht bzw. geraten in schwierige Situationen, die ihre Beziehung gefährdet und doch bekommen sie es immer wieder hin irgendwie gemeinsam aus der Sache herauszutreten. Die beiden verbindet ein starkes Band, das nicht zerbrechen kann. Es ist eine kommunikative Beziehung, die beiden agieren miteinander, spielen nicht nur ihre Rollen, sondern leben. Tami und Eric Taylor sind das wahrhaftigste Pärchen weit und breit in der Serienlandschaft. Es ist eine übermäßig große Freude die beiden auch nur ruhig auf der Couch sitzen zu sehen. Tami an Erics Schulter gelehnt, wie sie nachdenken, sich Sorgen machen, überlegen, wie sie Julie mal wieder bestrafen wollen, wie sie sich in die Augen schauen und sich sagen, dass sie sich lieben, wahrhaftig, authentisch und immer bewegend. Ein einfaches ‚I love you babe‘ von Eric, das Lächeln von Tami und Erics Kuss auf ihre Stirn. Eric und Tami Taylor, für mich das beste Pärchen, das es im TV gibt.

Serien Roundup: My Name Is Earl S02&3 | Gossip Girl S01

Es werden nicht viele Worte über My Name Is Earl folgen, da ich mir reichlich Zeit gelassen habe, um etwas über diese Serie zu schreiben und mir gerade das Gefühl fehlt mitten im Geschehen zu sein. Nichtsdestotrotz lässt sich sagen, dass sich die Serie wirklich wacker schlägt, wenn man bedenkt, dass es so ein einfaches Konzept besitzt und jede Folge einfach nur eine weitere Nummer aus Earls Liste behandelt. Doch gerade dieses unglaubliche Einfallsreichtum ist dermaßen beeindruckend, dass man sich stets vom Feinsten unterhalten fühlt. Highlight der zweiten Staffel stellt für mich Folge 13 Buried Treasure dar, in der jede Figur so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird wie sonst nur Earl sie erfährt. My Name Is Randy! My Name Is Crabman! My Name Is Joy! Eine unglaublich gute Episode, die die Köpfe der anderen durchleuchtet und richtig Spaß macht.

Insgesamt ist Staffel 2 die beste der noch laufenden Serie, die dritte baut wieder etwas ab und die vierte kann bisher auch nicht ganz mithalten. Das macht aber nichts. Im Gesamtbild ist My Name Is Earl eine kleine Überraschung für mich gewesen und kann/konnte durchaus überzeugen.

Staffel 2 _____[ * * * * . ]_____

Staffel 3 _____[ * * * ½ . ]_____

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Eins vorweg: Ich hab die Serie vor einiger Zeit angefangen, nach einigen Episoden abgebrochen und letztens wieder angefangen zu gucken. Der Grund für das Desinteresse nach der 8. Folge waren die tausend Intrigen, die in dieser Serie nie zu enden schienen und da mich die Figuren keineswegs berührten oder ich mich in irgendeiner Art mit ihnen identifizieren konnte. Jetzt hat sich irgendwie alles geändert.

Gossip Girl ist nicht gerade das, was man von mir erwartet hätte zu gucken. Upper Eastsiders? Reiche Snobs, die innerhalb der Cliqué mit jedem und allem schlafen und nur Party machen? Ein normalo Junge, der versucht in dieser reichen Welt zu überleben und sich in ein Highsociety-IT-Girl verliebt? Najaaa. Alles schön und gut, ich hab bis zur 8. Folge durchgehalten. Es wurde hier und da miteinander geschlafen, Freundschaften waren von Folge zu Folge mal unzerstörbar mal nie da gewesen und es wurde Krieg geführt, snobstyle. Das wars für mich. Es geht doch echt nicht nur so weiter oder? Aus Langeweile hab ich jedoch die 9. Folge geguckt und musste leider feststellen, dass sich nicht viel geändert hat. Doch was tut man nicht wenn man Langeweile hat? Natürlich. Man guckt direkt doch noch die nächste Folge! Und das war die entscheidende Folge, die alles herumgerissen hat. Hi, Society bietet die direkte Konfrontation von Dan Humphrey ( Penn Badgley ) und der highsociety in Form von Großmütterchen van der Woodsen, Oma seiner Freundin Serena ( Blake Lively ). Ohyeah. Endlich konnte ich die Spannungen spüren, endlich habe ich mit jemandem mitgefiebert, ihn seelisch unterstützt, mich mit ihm halbwegs identifizieren können. Zugegebenermaßen etwas übertrieben, für die, die mich kennen, aber seis drum. Die Folge war der Wendepunkt der Serie. Dazu kommt noch die alte, aber immer presente Beziehung von Dans Vater Rufus ( Matthew Settle ) und Serenas Mutter Lily ( Kelly Rutherford ). Irgendwas hat geklickt. Ich mein, mit mir und der Serie.

Auf einmal will ich wissen, was mit den Charakteren passiert, was sie vorhaben, wie es insgesamt weiter geht. Gossip Girl hat mich um den Finger gewickelt! Der Rest der Staffel hat sich dann auf einem hohen Niveau gehalten und konnte gut unterhalten.
Ein Satz geht auch an Chuck ( Ed Westwick ). Chuck Bass, der es nicht lassen kann Chuck Bass zu sein. Die letzte Szene mit ihm in der Staffel in Folge 18 Much ‚I Do‘ about nothing ist schlicht und ergreifend genial.

I know you love me
XOXO Gossip Girl Khitos

_____[ * * * ½ . ]_____