Media Monday #104

Oh Gott, habe ich mal wieder viele Wochen verschlafen. Irgendwie bekomme ich es auch gar nicht gebacken, den Mediamonday jeden Montag mitzumachen. ,,Stuff to do!“, würd ich sagen. Nun denn, ich versuch mich mal wieder daran.

1. Von allen Bond-Darstellern habe ich bisher die meisten Filme nur mit Daniel Craig gesehen *versteck*

2. Es nervt mich ja ein wenig, dass viele Schauspieler (wie Jason Bateman, Melissa McCarthy etc..) auf immer die gleichen Rollen abonniert zu sein scheint, denn diese bekommen, soweit sie Popularität erlangen nur noch den gleichen Charakter, nur in einem anderen Film. Ja, ich habe es verstanden, dass McCarthy nun witzig sein soll, weil sie viel flucht und Leute haut und ab und an etwas Emotionen zeigt. Jetzt reichts aber auch. .

3. Statt der althergebrachten Schauplätze wäre es toll, wenn mal ein Horrorfilm im helligsten Tageslicht spielen würde, denn auch wenn es per se kein Schauplatz ist, so wäre es dennoch interessant mal zu sehen, ob ein Horrofilm auch bei Tageslicht funktioniert.

4. Fiktive Produktmarken in Filmen sind mir bisher nicht wirklich aufgefallen, von daher ziemlich gleichgültig drauf eingestellt.

5. Ganz besonders freue ich mich, dass der/die SeriendarstellerIn Kyle Chandler und alle anderen von Friday Night Lights den Sprung auf die große Leinwand geschafft hat, weil ich meine Lieblinge gerne erfolgreich sehen möchte (bestenfalls in guten Filmen – leider haben das nicht alle geschafft [Tim Riggins, ich zeige auf dich!]) .

6. Das Buch The Shining sollte jeder mal gelesen haben, denn es ist gruselig as fuck!

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war Game Of Thrones Season 3 und die war megageil , weil megageil.

Quantum of Jabberwocky

quantumofsolaceKein Wunder, dass ich Quantum of Solace ständig Casino Royale genannt habe. Zwar ist keine Endlos-Partie Poker enthalten, dafür aber einfach nur mehr von der gleichen Action, die vielleicht etwas schneller geschnitten ist, um auf den Stand der hippen Actionflicks zu sein. So kam es mir auch zwischenzeitlich etwas vor als säße ich in einem Bourne Film, wo nicht Matt Damon, sondern Daniel Craig von Ort zu Ort teleportiert und Leute vermöbelt. Nur leider kann Bond in manchen Dingen nicht mit Bourne mithalten, wie man zum Beispiel im Vergleich der Mann-gegen-Mann Szenen im jeweiligen Film sehen kann. In Ultimatum kommt authentische Kampfatmosphäre auf, in Quantum, welches anscheinend gleichziehen wollte, nicht.  Trotz all der vielen Mühe, die sich Craig, mehr als in Casino Royale, gemacht hat. So will ich aber nicht auf Craig herumtrampeln. Wie ich schon bei seinem ersten Auftritt als Bond gesagt habe: Ich find ihn ok. Es ist mal was anderes und, da ich eh nicht wirklich der Bond-Fan bin, stellt und muss er für mich nicht unbedingt einen Bond-Bond spielen, so wie ihn seine Vorgänger gespielt haben.

Casino Royale Quantum of Solace kränkt eher an eigener Innovation und kann, auch wenn es so unaufhaltbar auf Bonds fünfdimensionales Gemüt fixiert ist, gerade das nicht rüberbringen. Ich habe in keiner Sekunde geglaubt, dass Vesper seine große Liebe gewesen ist oder, dass Bond sich gerade deswegen irgendwie rächen will. Alles Quatsch sag ich euch. Marc Forster zeigt hier vielmehr nur eine Aneinanderreihung von Actionszenen mit viel Bummbumm. Womöglich würde ich mir dann vielleicht sogar eher mal Der Mann mit dem goldenen Colt reinziehen, welches so eine extrem abstruse Autoverfolgungsszene beinhaltet, in der Bond mit seinem Wagen auf unlustigste Art und Weise über einen Fluss fährt springt gelangt. Wenns um die neuen Krachmacherfilme geht bin ich dann doch kritischer. Deshalb könnte mir vielleicht ein alter, humorvollerer, komischerer Bond sogar mehr gefallen. Aber nur vielleicht. Der neueste Bond ist jedenfalls nicht so der Bringer. Nicht einmal Olga Kurylenko hatte irgendwelche guten Momente. Ne ne…

_____[ * * . . . ]_____